9. März, Lac de Joux

Seeforelle & Landi-Jacke

Anfangs März sahen wir, dass der Lac de Joux nur noch zur Hälfte gefroren war und machten uns deshalb gleich am Weekend zu 4. auf den Weg. Das Wetter war hundsmiserabel. Starker Wind, kalt und fast pausenlos Regen, also eigentlich perfektes Seeforellenwetter! :D

Nur die Kleidung musste passen und ein wenig Durchhaltewillen war gefragt. Wegen des Wetters entstanden leider auch nicht so viele Fotos von diesem Ausflug...

Die Hälfte des Sees war noch gefroren. Zum Glück war der See befischbar. :-)
Die Hälfte des Sees war noch gefroren. Zum Glück war der See befischbar. :-)

Bald stand ich mit den Wathosen und der Landi-Gummijacke im See und warf meinen getunten Löffel hinaus in die Wellen. Nach etwa einer Stunde hatte ich einen Fehlbiss und nochmals ca. 5 Würfe später kam weiter draussen der starke Biss! Die Forelle schüttelte sich wie wild an der Oberfläche und blitzte dabei immer wieder schön silbern auf. Ich drillte zügig um sie nicht zu verlieren, dies war auch gut so, denn sie hing nur knapp... gleich im Feumer fiel der Haken aus dem Maul.

Die topfitte 52er Seeforelle musste kurz herhalten für ein Foto. Da die Fänge in den letzten zwei Jahren am Joux nicht so gut waren und die Forellen wohl letztes Jahr auch keinen besonders guten Sommer hatten war ich froh, dass der Fisch sofort nach dem Foto unverletzt wieder zurück ins Wasser konnte. Jeder der vom Ufer auf sie fischt weiss: Seeforellen sind rar und Fische in dieser Grössenklasse sehr wichtige Laichtiere.

Das wars dann aber auch schon fast mit der Aktivität an diesem Tag. Obwohl wir alle 4 bis zum Eindunkeln weiter warfen konnten wir nur noch einen Nachläufer verzeichnen.

Überglücklich gings dann nach hause.

 

Bald gehts weiter in Bern! Jetzt kommt dann wieder die Qual der Wahl zwischen See- oder Bachforelle.

Petrigruss

Ändu