Mittwoch, 2. Januar, Engstlensee

Eisfischen Saisonstart

Mit meinem Fischer-Kollege Talin ging ich einen Tag nach Neujahr zum ersten mal im 2019 aufs Eis, genauer auf den Engstlensee. Ich freute mich sehr darauf, auch wenn das Wetter gar nicht toll war. Es war sehr kalt und schneite pausenlos durch.

 

Ziel war es einerseits, für die baldigen Guiding Touren gut vorbereitet zu sein, sprich zu wissen wo die Fische dieses Jahr zu finden sind, etc. Zum Anderen habe ich für mich persönlich das ganz grosse Ziel gesetzt, endlich mal einen richtig grossen Namaycush fangen zu können. Insbesondere am Engstlensee glaube ich ganz fest daran, dass dieser Traum realistisch ist, auch wenn es sicher sehr viel Geduld braucht. Hierfür habe ich mich mit starker Ausrüstung ausgestattet, grosse Köder gekauft und auch ein mobiles Echolot System gebastelt. All das wollte ich auch einmal ausprobiert haben. Dieser erste Tag auf dem Engstlensee war also eine Art Probelauf für Allerlei.

 

Ersteres Ziel war schnell abgehakt. Schon beim ersten Loch fand ich die "normalen" Fische in der Kategorie, wie man sie meistens fängt beim Eisfischen. Und wir konnten auch noch einige weitere Hotspots ausmachen. Für die kommenden Guidings bin ich also schon mal sehr optimistisch. Innert kürzester Zeit konnte ich genug Fische überlisten und mich bald dem Projekt XXL-Namay zuwenden.

Ein Seesaibling hat sich den TragoVib geschnappt.
Ein Seesaibling hat sich den TragoVib geschnappt.
Der Kocher ist auch immer dabei! Toll um ein warmes Mittagessen zu zaubern, oder einfach nur einen Punsch oder einen Tee.
Der Kocher ist auch immer dabei! Toll um ein warmes Mittagessen zu zaubern, oder einfach nur einen Punsch oder einen Tee.

Für Talin, welcher noch fast nie Eisfischen war, waren es die ersten Erfolge auf dem Eis. Es machte richtig viel Spass, die kleineren Namaycush und Seesaiblinge bissen sehr gut und auch er hatte bald seine Fische gefangen, was mich auch sehr freute für ihn! 

Talin im Drill. So gut die Fische auch bissen; das Wetter war richtig schlecht!
Talin im Drill. So gut die Fische auch bissen; das Wetter war richtig schlecht!

 Ich widmete mich nun also dem Testlauf für die Big-Namaycush-Fischerei. Auch wenn ich den ganzen Rest des Tages vergeblich mit meinen grossen Ködern fischte, so funktionierte zumindest die Ausrüstung schon mal wunderbar. Auch mein gebasteltes Echolot-System mit Deeper Sonar und Styropor Kälte-Schutz fürs Handy bewährte sich trotz eisiger Kälte. Ich bin also sehr zuversichtlich für diese Saison, dass es mit meinem Ziel klappen könnte. Nun muss ich einfach Geduld beweisen... vielleicht werde ich irgendwann belohnt :-)

Trotz Temperaturen tief unter dem Gefrierpunkt (seht mal wie vereist die Angelschnur und der Deeper sind) funktionerte alles und die Akkus hielten bis zum Schluss. Fürs Handy baute ich einen Kälte- und Wetterschutz aus Styropor mit Plexi-Scheibe.
Trotz Temperaturen tief unter dem Gefrierpunkt (seht mal wie vereist die Angelschnur und der Deeper sind) funktionerte alles und die Akkus hielten bis zum Schluss. Fürs Handy baute ich einen Kälte- und Wetterschutz aus Styropor mit Plexi-Scheibe.

 

Zurück im Tal, waren wir recht müde und hungrig von der ständigen Kälte, weshalb wir uns noch eine leckere Pizza einverleibten, bevor wir die Heimfahrt angetreten sind.

Fazit: Ein erfolgreicher Start in die neue Saison und ein unterhaltsamer Tag, der trotz schlechtem Wetter und Kälte viel Spass gemacht hat. Danke Talin für die Begleitung!

 

Ich wünsche allen auch einen tollen Start in die Saison und allseits Petri Heil

Nicola