17. Dezember Lac de Joux

Seeforellen von ihrer gewohnten Seite

Am 17. gings für mich wie jedes Jahr an den Lac de Joux um den Seeforellen nachzustellen. Nicola hatte leider keine Zeit und auch ich wäre lieber am 16. gegangen, war aber leider nicht möglich. Am Sonntag wars nämlich noch kälter als am Vortag, am Morgen -6 Grad, danach gings rauf auf etwa -1 und später wieder runter auf -5 am Abend... Kalte Finger waren also vorprogrammiert, aber man hat keine Wahl, da nicht Fischen gehen schliesslich keine Alternative ist. Man ist sowieso froh wenn man den Schonzeitkoller langsam mal wieder etwas kurieren kann und die Spinnfischerei auf Salmoniden langsam wieder beginnt.

Kalt, aber schön!
Kalt, aber schön!

Wir waren mit mehreren Kollegen in der Gruppe unterwegs und es war ein lustiger Tag, die Seeforellen, von denen man generell nur sehr wenig hörte an diesem Wochenende, hatten sich wohl eher in die tieferen Seeregionen zurückgezogen. 

Am Mittag gingen wir wegen der Kälte in ein Restaurant um uns wieder ein wenig aufzuwärmen. Die warme Stube und das warme Essen waren genau richtig. Dazu wurde ein wenige gefachsimpelt und Pläne für den Nachmittag geschmiedet.

Nach dem Mittag gings natürlich wieder ans Wasser und wir fischten auch noch motiviert durch bis es dunkel wurde, doch wir hatten diesmal weder einen Nachläufer, geschweige denn einen Biss. Aber so ist halt das Seeforellenfischen! Die Seeforellensaison ist eröffnet, ich kann es kaum erwarten, dass es auch in Bern wieder los geht! Ich nehme an ihr auch nicht...

Allen Fischern wünschen wir einen guten Start ins neue Jahr und allen Seefofreaks viel Glück am Wasser!

 

Tight lines

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