Montag, 22. Juni, Melchsee-Frutt

Fruttli-Fischen

Am Sonntag Abend fragte mich Fischerkollege Tibet ganz spontan, ob ich ihn am Montag begleiten wolle zur Melchsee-Frutt und ich sagte zu.


Tags darauf waren wir also auf der Frutt angekommen und begannen gleich zuerst mal den Bach zwischen Melchsee und Tannsee zu befischen. Wir befischten den ganzen Bach, bis wir oben am Tannsee ankamen, völlig umsonst, der Bach war ein Reinfall, so verheissungsvoll er auch aussah...

Der Bach bietet einige echte Hotspots, scheint aber keine Fische zu beherbergen.
Der Bach bietet einige echte Hotspots, scheint aber keine Fische zu beherbergen.


Dann widmeten wir uns dem Tannsee. Wir begannen mit Wobblern zu werfen, doch als damit über lange Zeit keinerlei Aktivität zu verzeichnen war, wechselte ich auf Gummifisch und suchte die Fische in der Tiefe. Vieleicht gibts ja einen schönen Seesaibling? Und tatsächlich, plötzlich fühlte ich ein klares "Tock" und nach gutem Drill kam ein prächtiger ü40er Seesaibling zum Vorschein, der dem Molix Virago am Jighead nicht widerstehen konnte.

Doch es war ein heikler Tag, auch mit dieser Methode war ich nicht mehr weiter erfolgreich, es blieb für lange Zeit bei diesem einen Fisch. Wir umrundeten den ganzen See, Bucht für Bucht suchten wir die Fische, Tibet mit dem Wobbler und ich in Grundnähe mit dem Gummifisch. Einmal konnte plötzlich Tibet einen Saibling auf Wobbler verhaften, war aber wieder ein einzelner Zufallsfisch.


Bis wir plötzlich eine Bucht fanden, in der gleich mehrere Fische sehr aktiv an der Oberfläche waren. Sofort wechselte ich zur Fliegenrute, knüpfte eine kleine Schwarze CDC Sedge ans Vorfach und die Fische nahmen meine Fliege sofort. Es handelte sich offenbar um Bachforellen, und ich konnte einige in Folge landen, was richtig Spass machte an der Fliegenrute!

Bald war der Spuk wieder vorbei und da keine der Bachforellen wirklich gross war liess ich alle wieder schwimmen.


Der Tag war schon fast vorbei und wir dachten schon ans heimkehren. Fazit bis jetzt: Je einen Zufallssaibling und einige Bachforellen auf Trockenfliege. Doch dann schlug plötzlich Tibets Sternstunde und ich konnte nur noch staunend zusehen... innert weniger Minuten fing er plötzlich Fisch um Fisch... Bachsaiblinge, Seesaiblinge und noch eine schöne Bachforelle, unglaublich. Bei mir ging hingegen gar nichts, es war wie verhext.


Alles in allem wie immer ein toller Tag am Wasser, der einige Überraschungen bereit hielt. Danke Tibet fürs Mitnehmen & Petri zur guten Strecke am Schluss!


Gruss und Petri

Nicola


Samstag, 27. Juni. Diemtigtal

Feierabend-Fliegenfischen

Am Samstagabend ging ich ganz spontan mit Fischerkollege Lüku noch für zwei Stunden an einen Bergbach mit der Fliegenrute. Es war wie jedes mal beim Fliegenfischen an einem Bergbach sehr schön und entspannend und die zahlreichen, wunderhübschen Bachforellen bereiten Freude. Klar, es waren wieder wie immer nur kleinere Exemplare darunter aber wer weiss, vielleicht klappt's ja irgendwann mit der richtig grossen Bachforelle aus einem Bergbach...


So, ab ans Wasser Leute, geniesst das endlich schöne Wetter!


Gruss und Petri

Nicola