Donnerstag, 1. Mai, Hechteröffnung, Bielersee und Zihlkanal

Durchnässt am 1. Mai

Heute ging ich früh an den Bielersee, denn ich wollte die Hechteröffnung natürlich nicht verpassen!

Leider war ich dennoch nicht der erste vor Ort, auch wenn das Wetter nicht gerade rosig war.

Vielmehr war ein regelrechter Auflauf am Wasser und die Schleppfischer verfolgten sich gegenseitig. :D

Ich probierte es mit diversen Hardbaits und dem Molix RA Shad in verschiedenen Farben, doch leider wurde meine Ausdauer nicht belohnt. Zumindest sah ich einen Uferfischer, der Erfolg hatte, doch er schien die Ausnahme zu sein, obwohl die Bedingungen eigentlich passend waren.

Es war trotzdem ein gelungener Tag, dem sicher in den nächsten Wochen weitere folgen werden...

 

Petri und einen guten Start in den Wonnemonat wünscht

Ändu

 



Donnerstag, 1. Mai, Hechteröffnung, Thunersee

Hechteröffnung lanciert

Endlich war sie da, die langersehnte Eröffnung. Das Tackle stand schon seit Tagen bereit, die Vorfreude war gross... doch ausgerechnet an diesem Tag musste ich früh morgens eine wichtige Prüfung haben :-(

 

Doch ich wollte trotzdem unbedingt noch Fischen. Und so stand ich so früh wie möglich schon am Wasser und hatte tatsächlich noch eine knappe Stunde Zeit zum Fischen, bevor ich zur Prüfung sprinten musste :-)

Und schon nach den ersten Würfen der erhoffte Biss, bammmm! Der Hecht hat den 120er Realis Jerk von Duo perfekt erwischt. Es war nur ein eher kleinerer Durchschnittshecht von 60 bis vieleicht 65cm, doch egal, die Freude war gross.

Erster Hecht im 2014, gebisssen hat er auf einen Duo Realis Jerk 120
Erster Hecht im 2014, gebisssen hat er auf einen Duo Realis Jerk 120

Nach einem kurzen Foto durfte er wieder schwimmen und weiter wachsen, und ich stresste zur Prüfung.

 

Am Nachmittag startete ich dann noch einen zweiten Angriff bis am Abend, doch ausser einem von einem frechen Hecht halbierten Gummifisch, ohne dass er hängen blieb, gibts nichts mehr zu berichten.

 

Ich hatte schon bessere Eröffnungen erlebt. Nur ein Hecht bei mir und Ändu hatte ja sogar gar nichts, aber egal, die Saison hat ja erst angefangen ;-)

Dafür war es wohl ein Rekord, was die beteiligten Fischer betraf, unglaublich, so viele habe ich noch nie erlebt an einer Eröffnung.

 

Gruss und petri

Nicola


Sonntag, 4. Mai, Bielersee

Vom Winde verweht

schwierige Bedingungen
schwierige Bedingungen

Am Sonntagmorgen startete ich mit einem Kollegen um 4 Uhr in der Früh um das Boot an den See zu transportieren. Es dauerte etwas länger als geplant aber schliesslich war es geschafft und wir konnten den Hafen verlassen. Nur ging ein heftiger Wind und die Wellen enterten fast das Boot. :D

Das war uns egal und so fischten wir grosse Köder, da wir einen Esox wollten und man unter diesen Umständen alles andere sowieso vergessen konnte. Es war recht kalt und die Fische schienen nicht gerade aktiv zu sein. Auch der Kumpel, welcher vorbeischaute und elegant auf dem Elektromotor Platz nahm war offenbar noch hungrig....


 

Doch halt, den Tag nicht einfach abschreiben! 

Als wir auch schon zu zweifeln begannen und trotzdem noch ein paar Würfe am Ufer machten kam der Biss! Und dann hatte ich einen Drill mit einem Hecht, welcher den Duo Realis Jerkbait 120 gepackt hatte. Es war leider kein Monster aber zumindest ein schön gefärbet Hecht. Leider war er zu rutschig und glitt so wieder ins Wasser. ;)

Zuletzt kam der Hecht.
Zuletzt kam der Hecht.
Er soll noch ein Bisschen wachsen.... :)
Er soll noch ein Bisschen wachsen.... :)

Ich wünsche euch allen Petri Heil und schöne Tage am Wasser!

Gruss

Ändu


Sonntag, 4. Mai, Thunersee

Weiter gehts mit dem Hechten

Am Sonntag ging ich zusammen mit Fischerkollege Lüku auf den Thunersee. Ich mit der Baitcaster, er mit der Spinnrute, warfen wir unermüdlich die Hotspots entlang des Ufers ab. Nach knappen zwei Stunden dann ein Biss bei mir auf den 120er Realis Yerk, yesssss, der hing... :-)

Hübscher Durchschnittshecht auf DUO Realis Jerk
Hübscher Durchschnittshecht auf DUO Realis Jerk

Wieder war er mit geschätzten 60cm kein wirklich grosser Hecht, so durfte auch dieser weiter schwimmen und weiter wachsen ;-)

Bye Bye Kroki, auf ein Wiedersehen ;-)
Bye Bye Kroki, auf ein Wiedersehen ;-)

 Danach warfen wir unermüdlich weiter, aber es wollte kein Hecht mehr zupacken. Gegen Nachmittag mussten wir eine Pause vom vielen Werfen einlegen und entspannten uns mit ereignislosen Stunden des Felchenpimperns, wobei Lüku genau eine Massige fing, sonst nichts. Also genug gelangweilt und zurück zu den Hechten, wir warfen noch bis in den Abend hinein, aber es wollte einfach nichts mehr gehen. Lüku musste dann an Land, doch ich gab noch nicht auf und warf noch tapfer weiter, weiterhin ohne Erfolg. Schliesslich entspannte ich mich nochmals mit einer halben Stunde Felchelen, wobei sich sogar noch eine Felche zeigte, die den Sonnenuntergang ebenfalls bestaunen wollte ;-)

Die Felche schenkte ich einem anderen Felchenfischer im Tausch gegen ein kühles Bier; ein fairer Tausch :-)

Für mich war es Zeit, zum Hafen zurück zu kehren, insgesamt ein toller Tag!

 

Gruss und Petri

Nicola


Samstag, 10. Mai, Pachtgewässer

red dot beauties

Heute traf ich mich mit Jöshu, um sein Pacht-Bächlein zu befischen. Ja es gibt ihn noch :-) Er hat einfach im Moment kaum Zeit, da der arme gerade seinen Militärdienst leisten muss.

 

Wir wollten heute wieder ein paar moderne Methoden austesten fürs Bergbachfischen. Denn unserer Meinung nach ist die Naturköderfischerei im Bach mittlerweile dermassen veraltet und nicht waidgerecht, dass wir von thetrouthunters in Zusammenarbeit mit unserem Sponsor Fishspirit diese modernen Alternativen etwas bekannter machen wollen. Diese Techniken machen richtig Spass und man fängt auch nicht schlechter als mit dem Wurm! So fischen wir zum Beispiel mit einem etwas umentwickelten Carolina Rig, mit Dropshot, mit feinen Jigs oder dergleichen. Die Bandbreite ist riesig...

Sobald ich Zeit dazu habe, werden ich unter der Rubrik "Bachfischen" einen ausführlichen Bericht zu diesen Methoden verfassen und unser erlangtes Wissen mit euch teilen...

 

Jöshu's Bächlein ist wirklich sehr klein und die Fischerei sehr anspruchsvoll, doch es gelang uns auch hier wieder, einige wahre Schönheiten mit modernen Methoden  zu überlisten, aber seht selbst....

Diese hier fing ich auf den Molix Sligozzo, geführt an einem für den Bach umentwickelten Carolina Rig
Diese hier fing ich auf den Molix Sligozzo, geführt an einem für den Bach umentwickelten Carolina Rig
Und diese Schönheit fing Jöshu mit einem Virago in der kleinsten Grösse auf einem eigens für diese Fischerei entwickelten Jighead namens T-Trout
Und diese Schönheit fing Jöshu mit einem Virago in der kleinsten Grösse auf einem eigens für diese Fischerei entwickelten Jighead namens T-Trout
Das tolle an diesen Methoden: Sie funktionieren sogar noch in den kleinsten und wildesten Bergbächen, wo sonst halt wirklich fast nur noch der Wurm in Frage käme...
Das tolle an diesen Methoden: Sie funktionieren sogar noch in den kleinsten und wildesten Bergbächen, wo sonst halt wirklich fast nur noch der Wurm in Frage käme...

 

Gruss und Petri

Nicola


Dienstag, 21. Mai, Engstlensee

Perfekter Start in den Bergen

Wer entdeckt den lustigen kleinen Kerl? ;-)
Wer entdeckt den lustigen kleinen Kerl? ;-)

Ich war heute endlich das erste mal wieder in den Bergen. Darauf habe ich so lange gewartet. Und es hätte besser nicht laufen können. Der See war gerade so knapp angetaut am Rand, dass man ihn schön mit der Spinnrute abwerfen konnte. Die Landschaft war atemberaubend schön mit grünen Flecken voller Krokusse, bei denen sich der Frühling in aller Pracht zeigte, abwechselnd mit hartnäckigen Schneeflächen. Murmeltiere huschten überall herum und auch ein kleiner Wiesel (oder was auch immer?) bemerkte den Frühling.

Was für eine Landschaft!
Was für eine Landschaft!

Die Namaykush, auf die ich es abgsehen hatte, zeigten sich beissfreudig, nachdem ich sie schliesslich nach langem Abwerfen des Ufers gefunden habe. Ich hatte mehrere schöne Fänge auf diverse Modelle aus meiner Bergseewobbler-Box (Duo Ryuki, Duo Rozante, Molix Audace), darunter sogar zwei Seesaiblinge!? Seesaiblinge auf Wobbler, das habe ich auch noch nie erlebt...

Der Rozante, insbesondere in dieser Farbe, machte die Namays regelrecht verrückt. Bei dem glasklaren Wasser eine hochspannende Fischerei mit Attacken auf Sicht :-)
Der Rozante, insbesondere in dieser Farbe, machte die Namays regelrecht verrückt. Bei dem glasklaren Wasser eine hochspannende Fischerei mit Attacken auf Sicht :-)
Doch auch der Ryuki fing zuverlässig...
Doch auch der Ryuki fing zuverlässig...
...ebenso wie der Audace, den hier ein Seesaibling gepackt hat. Was, ein Saibling?? Ja, richtig...
...ebenso wie der Audace, den hier ein Seesaibling gepackt hat. Was, ein Saibling?? Ja, richtig...
...und gleich noch einer!? Was war bloss los mit denen? Die beiden Saiblinge schwimmen wieder, denn Seesaiblinge sind im Engstlensee sehr selten geworden und pflanzen sich auch natürlich fort, es wäre schade, sie zu töten!
...und gleich noch einer!? Was war bloss los mit denen? Die beiden Saiblinge schwimmen wieder, denn Seesaiblinge sind im Engstlensee sehr selten geworden und pflanzen sich auch natürlich fort, es wäre schade, sie zu töten!

Nach diesen schönen Fängen auf Wobbler probierte ich mit Freude andere Kunstköder und Montagen aus, und der Erfolg gab mir Recht. Ich sehe keinen Grund, jemals irgendwo noch auf Naturköder zurückgreifen zu müssen, es gibt immer eine (mindestens so fängige) Alternative. Doch seht selbst...

Molix CW Worm am T-trout jighead
Molix CW Worm am T-trout jighead
RA-Shad
RA-Shad
...und der, der sich schon beim Eisfischen als fängig gezeigt hat: Freaky Rock :-)
...und der, der sich schon beim Eisfischen als fängig gezeigt hat: Freaky Rock :-)

Am Nachmittag widmete ich mich dann dem Fliegenfischen, dies aber total erfolglos. Egal, es gibt keine schönere Art, die Ruhe am Wasser zu geniessen.

 

Bei diesen tollen Fängen und einem unvergleichlich schönen Naturerlebnis, ging ich mehr als überglücklich nach Hause.

 

Gruss und viel petri

Nicola

 


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