Donnerstag, 10. Juli, Bielersee

Softbaits in der Tiefe

In der letzten Zeit machte ich mit Nici und einem Kollegen häufiger das, wozu manchem Angler, ohne Grund, das Vertrauen in die Methode fehlt: Wir montierten Gummifische auf schwere Bleiköpfe und fischten im Bielersee an verdächtigen Stellen bei tieferem Wasser. Der Erfolg gab uns recht, auch wenn bisher meist eher kleinere Artgenossen überlistet werden konnten.

Einige grössere Exemplare konnten sich befreien, mehrmals auch wegen der heftigen Gegenwehr vor dem Boot....

Ein weiterer Hecht erschien an der Oberfläche
Ein weiterer Hecht erschien an der Oberfläche

Wir probieren es weiter und halten euch über die Erfolge auf dem Laufenden... :)

 

Gruss Ändu


Samstag und Sonntag, 12. und 13. Juli, Engstlensee und privater Bergsee

Traumhaftes Bergsee-Wochenende

Wir verbrachten wieder ein tolles Wochenende in den Bergen, wobei vor allem der Sonntag unvergesslich war. Aber fangen wir von vorne an. Am Samstag musste Ändu noch arbeiten, aber Nicola war bereits am Engstlensee angekommen.

 

Wie schon vor ein paar Wochen lief es wieder sensationell, nachdem der See mit der Spinnrute abgeworfen wurde und die Kanadier erst einmal gefunden waren. Die Spinnrute und Kunstköder bewiesen wieder mal ihre Fängigkeit und liessen die Buldofischer neugierig glotzen ;-)

 

Aber genug der Worte, Bilder sagen schliesslich mehr...

Der DUO Yurameki ist neu im Sortiment von unserem Sponsor und wir vermuteten in ihm den perfekten Bergsee-Hardbait. Mit Recht! Er lässt sich enorm weit werfen und man kann ihn auf die fängige Tiefe sinken lassen, bevor er hereingezupft wird...
Der DUO Yurameki ist neu im Sortiment von unserem Sponsor und wir vermuteten in ihm den perfekten Bergsee-Hardbait. Mit Recht! Er lässt sich enorm weit werfen und man kann ihn auf die fängige Tiefe sinken lassen, bevor er hereingezupft wird...
Noch einer auf den Yurameki.
Noch einer auf den Yurameki.
Der konnte sich befreien, liess sich aber noch hübsch fotografieren, bevor er wieder in die Tiefe verschwand ;-)
Der konnte sich befreien, liess sich aber noch hübsch fotografieren, bevor er wieder in die Tiefe verschwand ;-)
Und wieder befreit, so ein Mist ;-)
Und wieder befreit, so ein Mist ;-)
Die Bedingungen waren enorm unangenehm. Dauernd Regen und peitschende Winde machten es nicht gerade einfach...
Die Bedingungen waren enorm unangenehm. Dauernd Regen und peitschende Winde machten es nicht gerade einfach...
Aufgrund des Dauerregens war auf die Fliege gar nichts zu machen, bis Nicola auf Streamer wechselte... dieser hier biss auf einen selbergebundenen Ice Fiber Streamer :-)
Aufgrund des Dauerregens war auf die Fliege gar nichts zu machen, bis Nicola auf Streamer wechselte... dieser hier biss auf einen selbergebundenen Ice Fiber Streamer :-)

Dann später gegen Abend stiess auch Ändu dazu, während Nicola bereits im Restaurant sass zum trocknen und eigentlich schon absolut zufrieden war mit dem Tag... doch auf Ändu's verständliches Drängen hin, gab er nach und so gingen wir zusammen nocheinmal an den Engstlensee, bevor es ganz dunkel wurde, und Ändu konnte auch noch ein paar Namaycush drillen.

Die letzten Kanadier wurden entnommen in Voraussicht auf ein leckeres Fischgrillen unter freiem Himmel... dieser ging auf den TragoVib, der nicht nur beim Eisfischen fängt, sondern auch geworfen.
Die letzten Kanadier wurden entnommen in Voraussicht auf ein leckeres Fischgrillen unter freiem Himmel... dieser ging auf den TragoVib, der nicht nur beim Eisfischen fängt, sondern auch geworfen.

Erst nachdem es definitiv zu dunkel war zum fischen gingen wir zurück zum Auto und warteten darin, bis der Regen stoppte, dies ging allerdings länger als gedacht: Erst um ca. 2 Uhr in der Nacht konnten wir ein Feuer machen und die entnommenen Fische zubereiten.

Diese schmeckten köstlich!

Dannach genossen wir noch ein Weilchen die helle Vollmondnacht und das Lagerfeuer.

Unsere Fänge wurden zu einem leckeren Abendessen veredelt...
Unsere Fänge wurden zu einem leckeren Abendessen veredelt...
mhmmmm... um 2:00 nachts hatten wir langsam Hunger!
mhmmmm... um 2:00 nachts hatten wir langsam Hunger!

Später verzogen wir uns ins Auto und übernachteten auf den heruntergeklappten Sitzen, nicht überaus gemütlich, aber billig und funktional. Allzu lange schliefen wir sowieso nicht, denn bei Tagesanbruch wollte Ändu wieder fischen, er hatte  ja am Abend nur kurz probiert. Nici bevorzugte angesichts des schlechten Wetters lieber das Auto.

Ändu wurde aber belohnt für seinen Willen, viele schöne Kanadier waren am jagen und so reihte sich Drill an Drill und fast bei jedem Wurf erfolgte auch ein Biss, oder zumindest ein Nachläufer. Am besten funktionierten langsam geführte Wobbler in auffälligen Farben, z.B. der gelbe Molix Piper.

Nach nur 1.5 Stunden mussten wir aufbrechen an den privaten Bergsee...

Am Morgen holten wir Nici`s Vater, welcher uns begleiten wollte. Es gab eine wunderschöne, aber auch recht steile Wanderung, welche uns auf über 2h durch einen malerischen Wald, ein Hochmoor und die karge Berglandschaft oberhalb der Baumgrenze führte. Der Aufstieg lohnte sich!

Am Ende der Rund 1000 Höhenmeter wird man mit einem wilden, natürlichen Bergsee belohnt, dessen Bewohner ebenso wild abgewachsen sind und entsprechend nicht nur wunderschön und topfit, sondern auch kampfstark bis zuletzt sind.

Zwischen den Felsen lag der wunderschöne Bergsee
Zwischen den Felsen lag der wunderschöne Bergsee

Wir begannen mit der Trockenfliege. Nachdem wir den Geschmack der Kanadier getroffen hatten gab es regelmässigen Fischkontakt. Diese Fische waren richtige Kämpfer und so machten die Drills richtig Spass!

Ein weiterer wunderschön gefärbter Fisch, intakte Flossen und endgeile Färbung, was will man mehr!?

In kleinen Bergseen ohne Besatz ist es entscheidend, dass die wichtigen Laichtiere am Leben bleiben, um den natürlichen Bestand zu erhalten und die Naturverlaichung aufrecht zu erhalten!
In kleinen Bergseen ohne Besatz ist es entscheidend, dass die wichtigen Laichtiere am Leben bleiben, um den natürlichen Bestand zu erhalten und die Naturverlaichung aufrecht zu erhalten!

Irgendwann liess die Aktivität an der Oberfläche aufgrund des einsetztenden Regens nach. Deshalb wechselten wir von der Fliegenrute zur Spinnrute. Zum Einsatz kamen nun Wobbler und Softbaits.

Auch auf Wobbler hatten wir viele Bisse, besonders erfolgreich war der Molix Audace 65!

Sein naturnahes Design in Verbindung mit dem auffälligen Lauf zog die Aufmerksamkeit der Fische auf sich.

Auch eine Seeforelle liess sich überzeugen, obwohl es offiziell gar keine hat im See...
Auch eine Seeforelle liess sich überzeugen, obwohl es offiziell gar keine hat im See...
Der Gummifisch bodennah geführt, ein weiteres Erfolgsrezept für tiefstehende Seebewohner. Hier der Molix RA Shad
Der Gummifisch bodennah geführt, ein weiteres Erfolgsrezept für tiefstehende Seebewohner. Hier der Molix RA Shad

Wir konnten fast nicht aufhören, aber doch mussten wir irgendwann den Abstieg in Angriff nehmen.Es war ein unvergesslicher Tag an diesem genialen Bergsee! Einen speziellen Dank an den Pächter, welcher uns den Tag ermöglichte. In Kombination mit dem Wetterglück resutierte daraus wirklich ein Gesamtpaket mit Seltenheitswert. :)

 

Petrigruss

Ändu und Nici


Mittwoch, 16. Juli, individuelle Guided Tour (Alpines Fliegenfischen)

DAS ist alpines Fliegenfischen!

Am Mittwoch hatte ich mit einem mir bekannten Gast ein Guiding, denn mit Päddu war ich schon einmal im Diemtigtal fliegenfischen. Jetzt war es aber an der Zeit, ihm meine wirkliche Traumstrecke zu zeigen, und so gingen wir tiefer hinein ins Berner Oberland. Nach den heftigen Regenfällen machte ich mir Sorgen, doch wir hatten Glück, der Bach kam glasklar, und endlich war auch wieder schönes Wetter.

Das Wasser war traumhaft klar und das Wetter war perfekt, die idealen Bedingungen zum Fliegenfischen hoch in den Bergen.
Das Wasser war traumhaft klar und das Wetter war perfekt, die idealen Bedingungen zum Fliegenfischen hoch in den Bergen.

Es war ein Ausflug, wie man sich ihn als Guide nur wünschen könnte. Einfach perfekt. Die Fische stiegen fleissig nach der Trockenfliege und boten uns Drills im Minutentakt, eine Freude am feinen Bachgeschirr. Die Umgebung und das Gewässer waren umwerfend und die Salmoniden an Schönheit nicht zu überbieten. Auch an der Grösse happerte es nicht, waren doch auch einige Bachsaiblinge der 30er Marke dabei.

 

Mehr gibt es nicht zu sagen, ich lasse die Bilder sprechen. Geniesst die Impressionen und allzeit tight lines, Nicola.

Zwischendurch gibts als Überraschung auch mal einen schönen Bachsaibling wie diesen hier, und die überbieten die Bachforellen an Schönheit eben doch noch ;-)
Zwischendurch gibts als Überraschung auch mal einen schönen Bachsaibling wie diesen hier, und die überbieten die Bachforellen an Schönheit eben doch noch ;-)
Fish On! Und ein zufriedener Gast :-) Für mich als Guide der perfekte Moment.
Fish On! Und ein zufriedener Gast :-) Für mich als Guide der perfekte Moment.
Am erfolgreichsten waren kleine Trockenfliegen in Braun bis Rotbraun
Am erfolgreichsten waren kleine Trockenfliegen in Braun bis Rotbraun
Zwischendurch war auch mal eine spannende Kletterei nötig, in spektakulärer Landschaft voller glattgschliffenen Granits
Zwischendurch war auch mal eine spannende Kletterei nötig, in spektakulärer Landschaft voller glattgschliffenen Granits
seht euch die Farben an!
seht euch die Farben an!
In einem besonders grossen Pool gingen nur Kleine auf die Trockene, doch in der Tiefe fanden wir sie. Hintereinander gingen gleich zwei solche traumhafte Bachsaiblinge der 30er Klasse auf die Nymphe!
In einem besonders grossen Pool gingen nur Kleine auf die Trockene, doch in der Tiefe fanden wir sie. Hintereinander gingen gleich zwei solche traumhafte Bachsaiblinge der 30er Klasse auf die Nymphe!

Das wars... noch nicht! Zum Schluss noch mehr Impressionen für die, die Lust haben :-)

Alle Infos über unsere Guidingangebote findet ihr auf dieser Homepage...

Gruss und petri

Nicola


Donnerstag, 17. Juli, individuelle Guided Tour, Engstlige

Bei schönstem Wetter an der Engstlige

Am Donnerstag hatte ich einen tollen Tag bei einem Guiding an der Engstlige. Mit Jerry probierte ich es bei schönstem Wetter auf alpine Bachforellen. Der Bach führte noch etwas viel Wasser, doch einige Farios konnten doch überlistet werden. :)

Jerry hatte seine Go Pro Kamera dabei und schnitt uns ein super Video von diesem Tag zusammen. Geniesst die schönen Impressionen. Besten Dank!

 

 

Petrigruss Ändu

 


Samstag, 19. Juli, individuelle Guided Tour (alpines Fliegenfischen), Engstlensee

Zwei neue Fliegenwedler

Am Samstag hatte ich ein Guiding mit Fränzi und ihrem Neffen Marc, dem sie dies zum Geburtstag geschenkt hat. Zwei super aufgelegte Menschen, ich merkte sofort, das wird ein lustiger Tag :-) Und super Wetter haben wir auch noch erwischt!

Sie hatten beide noch nie eine Fliegenrute in der Hand, für mich eine völlig neue Situation, da ich sonst Gäste habe, die das Fliegenfischen an sich bereits beherrschen. Natürlich kann man niemandem an einem Tag das Fliegenfischen beibringen. Sie wollten einfach nur einen kurzen Crashkurs bekommen und anschliessend erste Erfahrungen mit der Flyrod am Wasser machen, um zu sehen, ob ihnen das Müggele gefällt und sie evtl. anschliessend einen mehrtägigen Kurs machen wollen, um es richtig zu lernen.

 

Der Crashkurs machte viel Spass und sie lernten schnell und waren mit viel Elan dabei:

Fränzi beim Üben... das sieht doch schon richtig gut aus :-)
Fränzi beim Üben... das sieht doch schon richtig gut aus :-)
und Marc hat den Dreh auch schon raus, seht nur wie schön gestreckt die Schnur ist :-)
und Marc hat den Dreh auch schon raus, seht nur wie schön gestreckt die Schnur ist :-)

Nach Stunden des Übens konnten wir es erstmals wagen, eine Fliege ans Vorfach zu knüpfen. Doch obwohl sie die Schnur schon recht weit hinaus brachten und nach anfänglichen Mühen auch gut ablegen konnten, wollte nichts beissen. Es gab zwar gelegentliche Ringe an der Oberfläche, aber die Fische waren extrem heikel und keine Fliege schien die richtige zu sein. Auch mir gelang es lange nicht, einen Fisch zu überlisten. Doch dann hatte ich doch noch Glück, Biss! Ich war froh, konnte ich ihnen demonstrieren, wie viel Freude ein Drill an der Fliegenrute macht und staunte nicht schlecht, als ein Kanadier zum Vorschein kam. Namaycush auf Trockenfliege, das gibts am Engstlensee sehr selten.

Kanadier auf Trockenfliege :-) Wunderschöner Fisch und perfekt, wenn einem dies bei einem Guiding gelingt.
Kanadier auf Trockenfliege :-) Wunderschöner Fisch und perfekt, wenn einem dies bei einem Guiding gelingt.

Doch da geschah das Unglück! Fränzi rammte sich beim Werfen die Fliege in den Finger und wir bekamen sie nicht mehr raus :-( Doch sie ging tough mit der Situation um und bestand darauf, dass wir oben bleiben und Marc weiter übt, während sie in Meiringen einen Arzt aufsuchte und anschliessend wieder zurück zum Engstlensee kam. Respekt!

 

Marc konnte noch eine schöne Regenbogenforelle fangen, aber leider habe ich kein Bild von dem Fisch :-(

 

Und dann war der Tag auch schon wieder vorbei. Hat Spass gemacht mit euch, vielen Dank für den lustigen Tag!

 

Gruss und petri, Nicola


Sonntag, 20. Juli, individuelle Guided Tour (Raubfischguiding), Bielersee

Glück auf dem Bielersee

Hardcore Stimmung auf dem Bielersee....Yeah, so machts Spass!!
Hardcore Stimmung auf dem Bielersee....Yeah, so machts Spass!!

Am Sonntag starteten wir am Morgen früh zu einer weiteren Guidingtour auf den Bielersee, obwohl die Wetterprognosen mehr als "verhalten" aussahen. Regen war angesagt, doch wir waren vorbereitet!

Wie schon oft in der letzten Zeit brachten die Gummifische den Erfolg. schon beim 2. Wurf konnte Dani den ersten Fisch drillen und auch landen... So kanns weitergehen!

Dieser Hecht hatte zuvor auch noch ein kleines Hechtlein erbeutet, welches er vor dem Boot ausspuckte.

Eein schön gefärbter Hecht hatte sich den Gummifisch geschnappt
Eein schön gefärbter Hecht hatte sich den Gummifisch geschnappt

Es ging so weiter und auch das Wetter überraschte uns positiv, die trockenen Phasen waren länger als erhofft...diese Kombination machte das Fischen auf dem Boot sehr angenehm und kurzweilig.

zufriedene Gesichter
zufriedene Gesichter
Ein weiterer Esox hatte den Gummifisch voll inhaliert
Ein weiterer Esox hatte den Gummifisch voll inhaliert
das Erfolgsmodell: Der Yamamoto Swimbait 5"
das Erfolgsmodell: Der Yamamoto Swimbait 5"

Wir genossen den schönen Tag auf dem See und die Spannung die wegen der Gewitter in der Luft lag. Insgesammt konnten wir 4 Hechte landen, eine gute Bilanz...

Auch wenn kein Monster dabei war machte es doch Spass! Das Wetter passte den Räubern offenbar und führte zu verbreitetem Hungerempfinden. :) Zudem hatten wir eine super Stimmung auf dem Boot, hat Spass gemacht Jungs!

Ich hoffe es geht in der nächsten Zeit so weiter!

 

Tight Lines

Ändu


Sonntag, 20. Juli, individuelles Guiding (Spinnfischen und moderne Methoden am Bach), ausserkantonales Gewässer

Im Spinnfischer-Himmel!

Am Sonntag hatte ich ein Guiding der etwas anderen Art. Simon wollte von mir das Spinnfischen am Bach lernen und lud mich zu sich in seine Region ein. Ich nahm die Herausforderung gerne an, denn ich kannte die Region noch von meiner Kindheit und es ging ja darum, ihm die Methoden beizubringen, und die sind an jedem Gewässer gleich.

 

Ich zeigte im also meine Wobblerbox, welcher Wobbler wann einzusetzen ist und wählte für uns für diesen Tag die DUO Ryukis in den Grössen 50 und 60, da es wegen dem Regen sehr starke Strömung hatte und nur diese Wobbler damit noch zurecht kommen. Danach zeigte ich ihm noch den Unterhandwurf und wie er mit der feinen Spinnrute umzugehen hatte, und dann konnte es auch schon los gehen...

Optimale Bedingungen: Leicht angetrübtes Wasser, genauso liebe ich es zum Spinnfischen. Simon legte sofort los und zeigte offensichtliches Talent, platzierte er den kleinen Wobbler doch schon nach wenigen Würfen oft zentimetergenau im Hotspot.
Optimale Bedingungen: Leicht angetrübtes Wasser, genauso liebe ich es zum Spinnfischen. Simon legte sofort los und zeigte offensichtliches Talent, platzierte er den kleinen Wobbler doch schon nach wenigen Würfen oft zentimetergenau im Hotspot.

Es lief besser, als ich es mir als Guide nur hätte wünschen können. Es war sogar einer meiner besten Tage, die ich je beim Spinnfischen erlebt habe. Schon nach den ersten Würfen konnte Simon eine tolle ü30er Bachforelle landen, was für ein Einstieg!

Petri Simon!
Petri Simon!

Während er den Fisch versorgte, machte ich auch noch einen Wurf in die Ecke, und bämmm. nach einem Hammer Drill konnte ich eine traumhafte Räuberin der 40er Klasse landen. Yes! So kann es weiter gehen!

Was für ein Fisch. War ein toller Drill an der neuen Evolution LG
Was für ein Fisch. War ein toller Drill an der neuen Evolution LG

Und so ging es weiter, Fisch um Fisch. Wir drehten fast durch vor Freude, es war unglaublich. Ständig war wieder einer von uns am Drillen, wir hatten kaum einen Fisch unter 30cm und auch einige um 35cm. Leider habe ich zwei richtig fette Bachforellen verloren, wovon eine locker die Traummarke von 50cm geknackt hätte. Die Strömung war einfach zu stark, sie hielt voll dagegen, meine Evolution hielt, aber irgendwann schlitzte die grosse Forelle aus, dasselbe passierte bei der Zweiten.

 

Aber egal, wir hatten einfach einen Hammer Tag. Ich lasse noch etwas die Bilder sprechen. Es regnete leider fast pausenlos, ich entschuldige mich deshalb jetzt schon für die verschwommenen Fotos, es war immer Wasser auf der Linse :-(

geschätzte 35er auf den Ryuki
geschätzte 35er auf den Ryuki
und wieder ein toller Fisch
und wieder ein toller Fisch
Diese Forelle von guten 35cm haben wir entnommen, da sie eine offensichtliche, hässliche Deformation/Verletzung am Kopf hatte, ansonsten war sie aber ebenso schön wie alle anderen Exemplare.
Diese Forelle von guten 35cm haben wir entnommen, da sie eine offensichtliche, hässliche Deformation/Verletzung am Kopf hatte, ansonsten war sie aber ebenso schön wie alle anderen Exemplare.
Dies war die Durchschnittsgrösse am Sonntag! Kein Wunder grinst Simon trotz des Dauerregens :-) Und für mich als Guide ist es das wichtigste, wenn die Gäste so happy sind!
Dies war die Durchschnittsgrösse am Sonntag! Kein Wunder grinst Simon trotz des Dauerregens :-) Und für mich als Guide ist es das wichtigste, wenn die Gäste so happy sind!
Ich fische Wobbler von 5cm oder kleiner bewusst mit Einzelhaken, um eventuelle Untermassige schonend releasen zu können. Wie man sieht, halten sie auch grosse Forellen sicher. Für den DUO Ryuki sind sogar extra dafür entwickelte Einzelhaken erhältlich!
Ich fische Wobbler von 5cm oder kleiner bewusst mit Einzelhaken, um eventuelle Untermassige schonend releasen zu können. Wie man sieht, halten sie auch grosse Forellen sicher. Für den DUO Ryuki sind sogar extra dafür entwickelte Einzelhaken erhältlich!

So, das wars auch schon. Dieser Fluss hat mich definitiv nicht zum letzten Mal gesehen. Und aus Simon wurde ein überzeugter Spinnfischer, der sich sofort die ganze Ausrüstung kaufen möchte. Finde ich super!

 

Vielen Dank, hat Spass gemacht!

 

Gruss und petri, Nicola


Samstag, 26. Juli, individuelles Guiding (Spinnfischen und moderne Methoden am Bergbach), Berner Oberland

Verregnetes Guiding

Am Samstag hatte ich ein Guiding mit Dani und seinem Cousin. Ziel war es, ihnen die Kunstköderfischerei am Bergbach näher zu bringen. Auch an diesem Tag regnete es wieder fast pausenlos. Dieser Juli ist echt unmöglich, nun regnete es schon seit zwei Wochen und überall gibt es Überschwemmungen, nicht mehr lange, und mir wachsen Schwimmhäute ;-). Ich war daher schon froh, dass ich überhaupt einen Bach gefunden habe, der noch einigermassen klar kam, wenn auch dieser schon zu viel Wasser führte.

Dani in Aktion :-) Ich habe immerhin noch einen befischbaren Bach gefunden, aber auch hier waren die Bedingungen grenzwärtig.
Dani in Aktion :-) Ich habe immerhin noch einen befischbaren Bach gefunden, aber auch hier waren die Bedingungen grenzwärtig.

 

Die Bedingungen waren also alles andere als optimal, aber immerhin gelang es beiden, ihre ersten Kunstköder-Bachforellen zu fangen, was mich sehr gefreut hat! Die Bachbewohner zeigten sich aber sehr scheu und bissen nur spitz, weshalb wir viele Fehlbisse hatten und nur wenige, kleine Forellen schliesslich landen konnten. Doch das wichtigste war, dass sie die verschiedenen Methoden und deren Anwendung kennen lernen konnten.

Eine der wenigen kleinen Bachforellen, die wir zu einem Landgang überreden konnten. Diese hier nahm den Molix Sligozzo in 2" an meinem Bergbach-Carolina-Rig
Eine der wenigen kleinen Bachforellen, die wir zu einem Landgang überreden konnten. Diese hier nahm den Molix Sligozzo in 2" an meinem Bergbach-Carolina-Rig

 

Später kam plötzlich die Suld auch noch trüb und wir mussten uns was neues ausdenken. Ich schlug die Engstlige vor. Doch der Ortswechsel brachte auch keinen nennenswerten Erfolg mehr. Wenn auch einigermassen klar, führte die Engstlige viel zu viel Wasser. Ausserdem hat uns einer vorausgefischt.

 

Nun ja, für mich und hoffentlich auch für meine beiden Gäste war es alles in allem ein erfolgreicher Tag, der auf jeden Fall viel Spass gemacht hat. Ein wenig Wetterpech zwar, aber das gehört halt auch dazu.

 

Liebe Grüsse und petri

Nicola


Bafos im Fressrausch

Montag, 28. Juli, ausserkantonales Gewässer

Heute machte ich mit Löru vom Fishspirit Bern einen Spontanausflug über die Kantonsgrenzen. Kurz und bündig: Es lief es super gut, mit viel Action, einigen ü30er Bachforellen und immerhin drei Stück um die 40cm!

Aus webtechnischen Platzgründen ist leider kein detailierter Bericht mehr möglich, zu viele Berichte in einem Monat. Deshalb einfach nur noch ein Fotoalbum mit den besten Pics und Fängen, tut mir leid...

 

Achja, Erfolgsköder wieder DUO Ryuki in 5cm und 6cm ;-)

 

Gruss und petri

Nicola