Samstag, 1.Februar, Thunersee

Endlich gehts wieder los

Bei diesem schönen Panorama, wird das Fischen zum Genuss...
Bei diesem schönen Panorama, wird das Fischen zum Genuss...

Am Samstag gings wieder los! Die Jagd auf die "Süsswasserlachse" ist eröffnet.

Wir waren am Ufer entlang unterwegs und durchkämmten das Wasser mit unseren Wobblern.

Bereits beim 3. Wurf hatte ich direkt in einem Bacheinlauf einen Biss und nach einem kurzen aber spannenden Drill konnten wir eine ca. 45cm lange und sehr fette Bachforelle(!) landen. Da wir dachten Bachforelle=Schonzeit wurde der Fisch zurückgesetzt, obwohl wir einige Minuten später bemerkten, dass nicht unterschieden wird ob Bach- oder Seeforelle; sondern entscheidend ist das Fanggewässer.

Dies trübte unsere Freude aber nicht, wir hatten angenehm warm :) und der Fisch wird weiterhin für Nachwuchs sorgen...

Schhöne und überaus gut genährte Bachofelle aus dem Thunersee. Gebissen hat sie auf einen DUO Ryuki
Schhöne und überaus gut genährte Bachofelle aus dem Thunersee. Gebissen hat sie auf einen DUO Ryuki
klares Wasser und Sonnenschein machen das ganze Unterfangen nicht gerade einfacher
klares Wasser und Sonnenschein machen das ganze Unterfangen nicht gerade einfacher

Dannach gings weiter und wir arbeiteten uns dem Ufer entlang.

Später beobachteten wir eine krumme Rute und Nicola konnte einenm anderen Fischer helfen einen schönen Hecht zu landen.

Per Zufall beobachteten wir in Ufernähe selbst einen grossen Hecht, doch dieser schien nicht sehr interessiert zu sein an unseren Angeboten. :)

 

Wir trafen überraschend viele Fischer, doch der Fangerfolg hielt sich in Grenzen. Auch wir hatten keinen weiteren Biss mehr und gingen glücklich nach Hause und erholten uns bei einer gemütlichen Fliegenbindesession...

 

Es geht weiter...
Es geht weiter...

In den nächsten Tagen werden wir es weiter Versuchen und ein paar 1000 Würfe machen, mal schauen ob wir eine der raren Seeforellen überlisten können. Wir halten euch auf dem Laufenden.

Gruss und Petri Heil wünscht Ändu


Sonntag, 2. Februar, Arnensee

Schneegestöber, Kanadier und Muskelkater

Unser Marathon-Wochenende ging weiter! Nach der Seefo-Eröffnung am Samstag, ging es am Sonntag zum Eisfischen an den Arnensee. Viel Schlaf hatten wir nicht, legten ich und Ändu doch am Abend noch eine Fliegenbinde-Session ein, die viel zu lange in die Nacht heineindauerte. Immerhin sind trotz frisch gemixter Pina Colada, die wir dazu genossen, einige tolle Kunstwerke entstanden :-)

 

Wir waren zu dritt, denn uns schloss sich spontan der Haken.ch-Member Räffu an. Wir starteten früh morgens noch im Halbdunkeln, um etwas vom Tag zu haben. Es schneite wie verrückt, ununterbrochen. Auch mit Schneeschuhen war der Aufstieg ein harter Kampf, so streng war die Wanderung zum Arnensee noch nie. Immerhin lagen jetzt plötzlich 30cm Neuschnee, die die Schneeschuh-Tour durch die Wildnis massiv erschwerten.

 

Ändu und Räffu stapfen durch die von Neuschnee bedeckte Landschaft...
Ändu und Räffu stapfen durch die von Neuschnee bedeckte Landschaft...

Oben angekommen, waren wir erstmal überrascht von zwei hartgesottenen Zweierteams, die beide (unabhängig voneinander) dort oben im Zelt übernachteten und deshalb schon vor uns auf dem Eis standen! Respekt!

 

Von einer jungfräulichen Schneeschicht bedeckt, lag der Arnensee (fast) unberührt da. Nun 4 hartgesottene Fischer waren schon oben, da sie im Zelt übernachteten (!)
Von einer jungfräulichen Schneeschicht bedeckt, lag der Arnensee (fast) unberührt da. Nun 4 hartgesottene Fischer waren schon oben, da sie im Zelt übernachteten (!)

 

Die Fischerei gestaltete sich hartnäckig, die altbewährte Stelle, die beim letztwöchigen Guiding so gut lief, brachte keinen Fisch

Gummifische am DS-Rig kommen auch bei den Kanadiern gut an, wenn man sie nur gefunden hat :-)
Gummifische am DS-Rig kommen auch bei den Kanadiern gut an, wenn man sie nur gefunden hat :-)

Ein Stellenwechsel später waren die Fische dann doch noch gefunden und so fingen wir ziemlich gut. Es waren alles Kanadier, gefangen haben wir sie auf diverse Gummiköder wie Freaky Rock (schon wieder der ;-)) oder Sator Worm, aber auch auf die Hegene auf der passiven Rute knallte gelegentlich einer drauf.

Freaky Rock von Molix am Dropshot. Mein Topgummi beim Eisfischen diese Saison!
Freaky Rock von Molix am Dropshot. Mein Topgummi beim Eisfischen diese Saison!

Doch bald schon, leider wie immer: Punkt 13:00 war Schluss! Kein Biss, kein Rupf mehr. Dieses Mal brachte auch ein Stellenwechsel nichts mehr, es war wie verhext.

 

 

Am Abend folgte schliesslich schweren Herzens der Rückmarsch. Es hat übrigens den ganzen Tag hindurch ausnahmslos geschneit, wie sahen aus wie Schneemänner. Doch das konnte unsere Freude nicht trüben, konnten wir doch wieder einmal die wunderbare, stille Natur dort oben geniessen, und nicht zu vergessen die schönen Fänge im Gepäck ;-)

 

So früh wie nach diesem Wochenende ging ich wohl schon lange nicht mehr ins Bett. Ich war sowas von kaputt und schaffte es sogar trotzdem noch bis in den Vormittag zu verschlafen. Dazu kam noch der übelste Muskelkater aller Zeiten, ich konnte kaum mehr laufen. Immerhin erfuhr ich von Ändu und Räffu, dass es ihnen ähnlich erging :-)

 

 

Wie dem auch sei, wir haben dieses Wochenende in vollen Zügen genossen!

 

Liebe Grüsse und petri

Nicola

 


Sonntag, 9. Februar, Engstlensee

Vortesten Engstlensee

Am Sonntag, während Ändu auf dem Öschi ein Guiding hatte, wollte ich den Engstlensee vortesten, in Anbetracht des grossen very n'ICE Events, der in knappen zwei Wochen statfindet.

 

Ich unternahm diesen Ausflug mit einem Fischerkollegen (Gregu), den ich zufällig am Samstag an der Vereins-GV des SFVD traf, sowie mit seiner Freundin.

 

Nachdem mit den Bahnen schonmal alles tip top klappte und der Weg zum Engstlensee relativ problemlos gefunden war, konnten wir schliesslich bei aufgehender Sonne die letzten Meter zum Engstlensee hinunterlaufen. Es war atemberaubend schön und noch waren wir sehr zuversichtlich...

Der schöne Abstieg zum See... von der Bahn zum See sind es nur ca. 200m, die allerdings im Moment noch einen mühsamen, anstrengend Kampf durch den Tiefschnee darstellen. Bis zum Event sollte es aber auch für die Gäste ohne Schneeschuhe möglich sein...
Der schöne Abstieg zum See... von der Bahn zum See sind es nur ca. 200m, die allerdings im Moment noch einen mühsamen, anstrengend Kampf durch den Tiefschnee darstellen. Bis zum Event sollte es aber auch für die Gäste ohne Schneeschuhe möglich sein...

Nach zwei Stellenwechseln waren auch die Fische gefunden, konnten doch sowohl  Gregu als auch seine Freundin je innert Kürze einen anständigen Namay drillen. Mir blieb das Glück verwehrt.

 

Doch dann wechselte das Wetter. Es kam eine heftige Bise auf, gelegentliche Windstösse waren sogar fast schon als Schneesturm zu bezeichnen. Der Wind war beissend kalt und bald schon kämpften wir darum, warme Finger zu behalten. Die Sonne schaffte es nicht mehr zwischen den Wolken durch und die enorme Kälte liess alles sofort gefrieren. An vernünftiges Fischen war nicht mehr zu denken und so konnte Gregu auch nur noch einen Untermassigen landen.

 

Nach zwei Stunden unter diesen Bedingungen, während derer wir kaum mehr konzentriert fischten, gaben wir auf und machten uns auf den Rückweg. Ich fliehe normalerweise nicht so schnell, aber diese Bedingungen waren nicht mehr erträglich.

 

Da wars noch schön... behaltet lieber dieses Bild im Kopf in Voraussicht auf den Event ;-)
Da wars noch schön... behaltet lieber dieses Bild im Kopf in Voraussicht auf den Event ;-)

 

Nun ja, Spass gemacht hat der Ausflug mit den beiden trotzdem sehr und in zwei Wochen wird das Wetter hoffentlich so schön sein, dass wir alle im T-shirt bei Sonnenschein fischen können! Wäre wirklich schade um die riesige Organisationsarbeit und die vielen sich freuenden Gäste, wenn uns das Wetter dann auch so übel mitspielen sollte.

 

In dem Sinne freue ich mich jetzt einfach nur noch riesig auf den grossen Event, der sicher ganz toll wird, und bedanke mich nochmals bei Gregu und seiner Freundin für den spassigen Ausflug!

 

Gruss und petri

Nicola


Sonntag, 9. März, Öschinensee

Schwierige Verhältnisse auf dem Eis

Während Nici den Probelauf durchführte begleitete ich eine individuelle Guidingtour an den Öschinensee um eine Instruktion ins Eisfischen zu geben.

Im Vorfeld hörte man nur von schlechten Fängen und ich hoffte Petrus macht heute eine Ausnahme. :)

Am Morgen war das Wetter noch harzig und es gab auch einige Schneeflocken...

Etwas bedecktes Wetter und auch nicht gerade angenehme Temperaturen....
Etwas bedecktes Wetter und auch nicht gerade angenehme Temperaturen....

Christian hatte den ersten, allerdings kurzen, Drill, Ein kleiner Saibling hatte sich den Köder geschnappt.

Gegen den Mittag war dann eine kleine Pause nötig, damit man wieder warme Finger und Füsse hatte und konzentriert fischen konnte...

Dann gings weiter.

Die Köder wurden wieder ins kalte Wasser gelassen
Die Köder wurden wieder ins kalte Wasser gelassen

Und dann...

Der Jüngste fing den grössten Fisch! :)
Der Jüngste fing den grössten Fisch! :)

Wie man sieht gab es doch noch den erhofften Erfolg und ein schöner Saibling konnte gelandet werden. So gabs zufriedene Gesichter und auch das Wetter wurde besser.

Später gabs noch einen untermassigen Saibling. Dann war es Zeit für die Schlittelfahrt!

Somit gab es insesammt einen guten Tag, auch wenn der Fangerfolg nicht übermässig war. :)

So hat man am Abend sicher auch keine Probleme mit dem Einschlafen...

 

Gruss und Petri Heil wünscht

Ändu

Ein guter Tag auf dem Eis
Ein guter Tag auf dem Eis

Februar, Thunersee

Köder waschen am Thunersee

Da ich bis Mitte Februar noch Ferien hatte gabs noch ein paar Tage am Thunersee.

Jeder war sehr schön und Balsam für die Seele, auch wenns (noch) keine Seefo zu bestauen gab. Insgesammt bin ich jetzt dieses Jahr bei 6 Tagen auf Seeforelle, aber man gibt nicht auf! Trotzdem gabs einige gute Bilder, die ich euch nicht vorenthalten wollte....

Gruss Ändu


Hier geht's zum nächsten Monat und hier zum Bericht von unserem grossen Eisfisch-Event "very n'ICE"...