Samstag-Sonntag, 2.-3. März, Melchseefrutt

Eisfischen am Melch- und Tannsee

Die Naturschauspiele, die sich auf der Frutt sichten lassen sind atemberaubend :)
Die Naturschauspiele, die sich auf der Frutt sichten lassen sind atemberaubend :)

Am Samstag machten sich Nici und Ich früh Morgens auf nach Bern. Dort wurden wir von einem Haken.ch-Fori abgeholt und die Fahrt auf die Frutt konnte beginnen. Nachdem auch noch ein weiterer Fori zu uns stiess, stand der direkten Fahrt nichts mehr im Wege :)

 

Auf der Frutt angekommen besammelten wir uns alle und rüsteten uns mit Schneeschuhen und langen Bohrern für das dicke Eis aus. Am Samstag fischten wir den ganzen Tag auf dem Melchsee. Das Wetter war wunderbar und so konnten wir problemlos im T-shirt angeln. Leider wollten die Fische aber kaum. Bis auf einige Bisse konnte am Morgen in unserer Gruppe kein einziger Fisch gefangen werden. Am Nachmittag machten wir uns dann auf den Weg zum anderen Ufer, wo uns um drei Uhr auch unser Schneetöfftaxi abholen sollte. Wir fischten noch einige Zeit und da gelang es mir doch noch eine schöne Bachforelle zu überlisten :)

Nach etlichen Löchern im dicken Eis ein verdienter Fisch ;)
Nach etlichen Löchern im dicken Eis ein verdienter Fisch ;)

Die Fahrt mit dem Schneetöff in unser Nachtlager war echt lustig :D

Im Hotel angekommen genossen wir erst noch das immernoch schöne und warme Wetter auf der Terrasse, bevor wir uns ein leckeres Fondue einverleibten. Den Rest des Abends verbrachten wir mit Fachsimpeln und Geschichten erzählen. 

Nici mit dem ersten Fisch des Tages. Der Saibling konnte dem Köfi am Tiroler nicht widerstehen :)
Nici mit dem ersten Fisch des Tages. Der Saibling konnte dem Köfi am Tiroler nicht widerstehen :)

Heute Morgen assen wir um ca. 6:30 Frühstück, damit wir dann auch früh genug auf dem See waren. Unser Ziel war heute aber der Tannsee und nicht der Melchsee. Nach einem kurzen Marsch an den See konnte das Fischen auch gleich schon beginnen. Es ging nicht lange, bis Nici den ersten Fisch aus seinem Eisloch zog. Was für ein Start :)

So ging es weiter und es konnte jeder aus unserer kleinen Gruppe mindestens einen Fisch landen. Nach einiger Zeit liessen die Bisse aber nach, und so entschieden sich Nici und ich für einen Platzwechsel. Wir marschierten zu einem etwas weiter entfernten Bacheinlauf, wo wir mit Bohren begannen. In meinem ca. dritten Loch an dieser Stelle hatte ich dann einen harten Biss auf einen Tubejig. Nach kurzem Drill konnte ich einen wunderschönen Saibling aus dem Loch heben. Die Freude war riesig :)

Ich mit meinem neuen PB-Saibling von 50 cm :D
Ich mit meinem neuen PB-Saibling von 50 cm :D

Nachdem wieder lange nichts lief, entschieden wir uns nochmals für einen letzten Platzwechsel, der trotz des weiten Weges, den wir zurücklegten, keinen Fisch brachte. So machten wir uns auf den Rückweg zum Treffpunkt, wo uns dann schon bald unser Taxi abholte. 

Wir versammelten uns nochmals im Restaurant bei der Bergstation, wo wir nochmals über die zwei erlebnisreichen Tage sprachen, befor wir uns mit der Gondel wieder auf den Weg ins Tal machten.

Von dort aus gings dann wieder mit dem Auto nach Hause :)

 

Es waren zwei super Tage mit schönen Fischen, super Wetter und viel Spass. Was kann man sich beim Angeln mehr wünschen :)

 

Gruss Jöshu

Ich auf dem Schneemobiltaxi :)
Ich auf dem Schneemobiltaxi :)

Samstag, 9. März, Oeschinensee

thetrouthunters-Guiding: Eisfischen

Endlich war es so weit. Diesen Samstag fand das lang erwartete Guiding zum Eisfischen auf dem Oeschinensee statt, welches wir organisierten und schon seit einigen Wochen ausgebucht war. Neun Leute waren dabei, die aus der Ostschweiz, der Region Bern-Laufen, der Bodenseeregion, St. Gallen, dem Hinterthurgau und aus Winterthur angereist sind, ein herrliches Gemisch von freundlichen und interessierten Fischern aus der ganzen Schweiz.

 

Da es zur Zeit extrem schwierig ist, was die Eisfischerei betrifft (schwieriger, als wir in den letzten Jahren je erlebt haben) gingen Jöshu und Ändu schon vorsondieren: Bereits um 5:00 standen sie auf, waren um 6:00 in Kandersteg und liefen tapfer in nur einer Stunde hoch zum Öschi. Dort suchten sie die Fische, bohrten alle 10m ein Loch, um bis zu meinem Eintreffen mit den Gästen einen guten Spot zu finden.

 

Ich holte dann am Bahnhof Thun die Zugreisenden ab und in Kandersteg traf ich bei der Talstation schliesslich noch die Anderen Gäste. Es sind alle gekommen, das hat schonmal super geklappt. Auch die Vergabe die Leihruten-Combos hat bestens geklappt, für jeden hatte es genug passende Leihausrüstung dabei. Kurz nach 9:00 Uhr stiegen wir in die Gondeln.

 

Nach der Bahnfahrt und einem kurzen Fussmarsch trafen wir dann beim Restaurant ein, wo die bestellten Tageskarten schon bereit lagen und somit auch dies reibungslos über die Bühne ging. Bei 8 von 9 Gästen, die alle ein Tagespatent wollten, hätte das sonst ewig gedauert. Vielen Dank an dieser Stelle an das Wirteteam!

 

Jöshu und Ändu waren schnell gefunden und somit auch der erste Spot, an dem wir uns ausbreiteten. Nach einigen Erklärungen zum Bohren, hatten dank genug Eisbohrern schnell alle Gäste ihre ersten Eislöcher. Anschliessend folgten einige Einweisungen ins Eisfischen mit der Hegene, welcher alle Leute gut zuhörten, da ausser einem Gast alle zum ersten Mal auf dem Eis standen. Da alle aufmerksam unsere Tipps beherzigten, konnten auch schon bald die ersten Bisse verzeichnet wurden, allerdings stellte es sich heraus, dass an dieser Stelle nur wenige, kleine Saiblinge zu finden waren. immerhin konnten einige schon ihre ersten Bisse verzeichnen.


 

Ein spannender Moment war, als sich bei Teilnehmer Sandro nach kurzer Drillzeit ein Ast mit eingehänkt hat. Somit war das realistische Zucken des Fisches nach wie vor da, wegen des Gewichts des Astes rechneten alle mit dem vermeintlichen Kapitalen :) Am Eisloch angekommen, realisierten wir schliesslich die lustige Situation. Bis der Ast aber endlich los war, konnte sich der Fisch befreien. Glück gehabt.

Auf dem Bild die oben erwähnte spannende Situation, die sich als Ast, gepart mit einem kleineren Fisch entpuppte...
Auf dem Bild die oben erwähnte spannende Situation, die sich als Ast, gepart mit einem kleineren Fisch entpuppte...

 

Danach war Stellenwechsel angesagt zu einem Platz, den Jöshu und Ändu am frühen Morgen noch beim Vorerkunden auskundschafteten. Und der war dann ein Volltreffer. Nach wenigen Sekunden hatte ich einen anständigen Saibling gehakt. Ich übergab die Rute einem Teinlehmer, der den Fisch mit Freude drillte und erfolgreich behändigte. So machten wir das dann auch noch bei einigen weiteren gehakten Fischen, bis endgültig alle ihre Fische selber fangen wollten. Und das gelang ihnen auch, denn auch die Gäste hatten regelmässig Bisse... Die Saiblinge waren defnitif gefunden. Wenn auch vor allem kleine, so kamen zum Glück doch gelegentlich auch die anständigen Saiblinge ans Tageslicht und schliesslich hatten bald alle ausser einem bedauernswerten Teilnehmer ihren ersten Eisfisch gefangen, manche sogar deren drei oder vier. 


 

Wir haben auch noch Kaffeund Kuchen sowie kleinere Sandwiches als Überraschungsverpflegung mitgebracht, was die Stimmung zusätzlich erhöhte. Der Kaffe wurde auf dem Eis mit dem Gaskocher frisch gemacht.

 

Ganz besonders hat es uns gefreut, dass gerade die jüngsten am erfolgreichsten waren, die beiden Jungs, die mitkamen, liefen allen älteren den Rang ab und einer holte sogar eine Doublette aus dem Loch. Petri Jungs, weiter so!

tolle Doublette vom jüngsten aller Teilnehmer. Yeah :)
tolle Doublette vom jüngsten aller Teilnehmer. Yeah :)
Die beiden jüngsten schienen im Eisfischerhimmel gewesen zu sein, petri!
Die beiden jüngsten schienen im Eisfischerhimmel gewesen zu sein, petri!

 

Schade mussten diejenigen, die nicht herunterschlitteln konnten, schon früher gehen. Sonst hätten sie das Naturspektakel, was wir später ebenfalls auf dem Heimweg beobachten konnten, auch miterlebt... Wir haben gegenüber den Gästen sogar noch einige Male erwähnt, dass die beiden (uns unbekannten) Fischer direkt unter der Felswand ein unnötig gefährliches Spiel treiben. Wären sie eine halbe Stunde länger geblieben, wären sie jetzt tot!

Eine Lawine von der Sorte, die man an den Felshängen rund um den Öschi nicht täglich sieht...
Eine Lawine von der Sorte, die man an den Felshängen rund um den Öschi nicht täglich sieht...

 

Der ganze Tag ging viel zu schnell vorüber, kein Wunder in Anbetracht des unerwartet guten Wetters, des glücklicherweise reibungslosen Ablaufs der Organisation und des fischereilichen Erfolges.

Der Event kam jedenfalls, soweit wir das beurteilen konnten, gut bei den Leuten an. Viele versicherten uns auch, bei einem anderen Event jederzeit wieder dabei zu sein, was uns natürlich sehr freute. deshalb sind wir jett am planen, ob und wenn ja was wir dieses jahr noch durchführen, aber DIESER Event wird nächsten Winter  auf jeden Fall wiederholt!

 

Danke an alle, die mitkamen, es war ein cooler und lustiger Tag mit euch allen! Ihr seit alle sehr sympathische Menschen, es ist immer toll, neue Fischerkollegen kennen zu lernen. Danke auch an Jöshu und Ändu für den grossartigen Einsatz, das war ein tolles Teamwork von uns diesen Samstag!

 

Liebe Grüsse und petri

Nicola


Sonntag 10. März, Thunersee

Felchen aus den Tiefen des Thunersees

Der drill mit den feinen Ruten ist Genuss pur :)
Der drill mit den feinen Ruten ist Genuss pur :)

Heute machte ich mich mit Matti auf, um auf dem See den Felchen nachzustellen. Nach dem gestrigen Tag (siehe obiger Bericht), an dem ich viel gelaufen war, war es eine super Erholung, auf dem Boot die Füsse etwas ruhig zu halten :D

 

Es war ein toller Tag. Sowohl fischereilich, sowie vom Wetter her. Den ganzen Tag hindurch bogen sich die Ruten in regelmässigen Abständen und das Fischen machte richtig Spass :)

 

Das wunderschöne und warme Wetter war nur noch ein Bonus, den wir aber natürlich gerne nahmen!

 

 

 

Eine der kräftigen Thunersee Felchen
Eine der kräftigen Thunersee Felchen

Bis zum Ende des Tages hatten wir neun schöne Felchen im Boot. Neben den zu kleinen Felchen, die wieder schwimmen, biss auch noch ein kleiner Saibling. Auch der durfte natürlich wieder schwadern ;)

 

Die Rückfahrt in der schönen, abendlichen Bergkulisse war unglaublich!! :)

 

Gruss und Petri Jöshu


Samstag 16. März; Engstlige, Kiene und Gornerenbach

Endlich darf man wieder!

Freudig warteten wir schon seit dem Oktober darauf, dass man wieder auf Bachforellen fischen darf! Am 16. März muss man einfach an den Bach und da der "Feiertag" dieses Jahr am Samstag war gingen wir ein wenig in alpine Regionen, um nicht in der Warteschlange am Gewässer zu stehen.

Früh fuhren wir mit dem Auto an die Engstlige und begannen im noch verschneiten Fluss zu fischen. Bei Temperaturen von -10 Grad nicht gerade angenehm...

Vorsichtig pirschten wir uns an die Unterstände der Forellen an; nicht zu verachten die wunderschöne Berglandschaft!
Vorsichtig pirschten wir uns an die Unterstände der Forellen an; nicht zu verachten die wunderschöne Berglandschaft!

Ein Versuch im im obersten Teil der Engstlige musste frühzeitig abgebrochen werden, weil der Bach dort noch gefroren ist, was aber auch sehr stimmig aussieht, deshalb möchten wir es euch nicht vorenthalten:

Die Bachforellen sind noch zuverlässig vor Fischern geschützt...
Die Bachforellen sind noch zuverlässig vor Fischern geschützt...

Deshalb gingen wir wieder runter und fischten weiter bachabwärts, wo es wärmer war und der Bach befischbar. Die Farios hatten offenbar noch nicht besonders Hunger, denn bis zum Mittag hatten wir nur ein paar feine Bisse und die Fischerei war enorm schwierig.

Am Mittag gabs halt dann keinen gebratenen Fisch, sondern die mitgebrachten Cervelats.. :)

Auch die alte und wackelige Hängebrücke im Hintergrund bot ein spannendes Bildmotiv...
Auch die alte und wackelige Hängebrücke im Hintergrund bot ein spannendes Bildmotiv...

Nun wurde es wärmer und wir beschlossen, die Engstlige definitif aufzugeben und ins Kiental zu fahren. Wir wollten die Fische in der Kiene zu suchen und begannen dort bald hoffnungsvoll zu fischen; doch ein anderer Petrijünger war uns zuvor gekommen und so beschlossen wir halt, noch einmal das Gewässer zu wechseln.

Unsere letzte Chance war der Gornerenbach, ganz oben im Kiental.

Im Moment nur ein winziges Bachlein, doch es hat Fische dort! Und mit steigenden Temperaturen am Nachmittag hatten diese auf einmal Hunger. Gleich beim 1. Wurf hatte ich einen guten Biss auf den langsam gefürten Spinner. Und nach einem freudigen Drill konnte ich meine erste Bafo in diesem Jahr verhaften.

Die Eröffnungsforelle aus dem kalten und klaren Wasser. :) Freude herrscht!
Die Eröffnungsforelle aus dem kalten und klaren Wasser. :) Freude herrscht!

Natürlich probierten wir es weiter und auch Nici und Jöshu hatten Bisse, ab und zu wurde eine Untermassige gelandet und die eine oder andere etwas knapp mässige Bafo flutschte uns aus den Händen. ;-)

So konnten wir dank all unseren Bemühungen und einer gelaufenen Strecke von rund 9 Kilometern im und am steinigen Bach (!) doch einen sehr schönen Eröffnungstag erleben, auch wenn es fischereilich noch sehr enttäuschend war, und freuen uns auf die Bachsaison. Besonders die Stimmung am Wasser ist im zeitigen Frühjahr immer etwas spezielles und belohnt den Fischer für seine Anstrengungen; da ist die Anzahl der gefangenen Fische eher zweitrangig.

 

Wir wünschen euch allen einen guten Start in die Saison und Petri Heil!

Gruss Ändu und TheTrouthunters


Sonntag 17. März, Pachtgewässer

Endlich fischen im eigenen Bächlein

Die Vorfreude auf das Fischen im Bächlein erreicht einen Höhepunkt, als ich mich auf den Weg zum ersten Pool mache...
Die Vorfreude auf das Fischen im Bächlein erreicht einen Höhepunkt, als ich mich auf den Weg zum ersten Pool mache...

Heute konnte ich das erste mal in meinem neuen Pachtbach fischen! :) Ich kenne diesen Bach seit ich klein bin, da er bei mir in der Nähe liegt. Und so habe ich mich, nach langer Warterei bis die letzte Pachtperiode abgelaufen war, für die Pacht beworben. Zu meiner grossen Freude, wurde mir die Pacht auch zugesprochen.

 

Ich freute mich wie ein kleines Kind, das erste mal in den schönen Pools des Bächleins, welches sich durch Wiese und Wald schlängelt, zu fischen. Der Fischbestand ist sehr gut und ich konnte viele wunderhübsche Bachforellen fangen. Leider alles eher kleine, welche wieder schwimmen. Ich bin aber überzeugt, dass auch grössere Fische in den schönen Pools hausen. Die hatten aber wohl genug Erfahrung, um bei dem klaren Wasser das "manipulierte Futter" zu erkennen und nicht zuzuschnappen.

 

Es war ein super Angelausflug und ich freue mich bereits riesig, die von mir noch nicht befischten Abschnitte beim nächsten mal zu beangeln!

 

 

Bei einem so kleinen Gewässer ist das vorsichtige Anpirschen genau so wichtig...
Bei einem so kleinen Gewässer ist das vorsichtige Anpirschen genau so wichtig...
...Wie präzise Würfe :)
...Wie präzise Würfe :)
Die freude an so wunderschön gefärbten Forellen ist riesig :)
Die freude an so wunderschön gefärbten Forellen ist riesig :)

Ich wünsche euch allen weiterhin ein grosses Petri für die Bafosaison und hoffe es wird tüchtig gefischt :D

 

Gruss und Petri Jöshu


Mittwoch, 20. März, Gürbe

Kurzausflug

Heute nach der Schule ging ich spontan noch mit Fischerkollege Lüku an die Gürbe auf ein paar "Feierabendwürfe". Viel Zeit hatten wir nicht mehr, aber so zwei Stunden vor dem Eindunkeln konnten wir noch geniessen.

 

Wir hatten dann auch ein paar Bisse, vor allem kleinere Forellen waren interessiert. Kurz vor Schluss dann doch noch ein etwas anständigerer Biss bei mir. Die wunderschöne Bachforelle hätte das Schonmass vieleicht knapp erreicht, aber da zögere ich eigentlich nicht lange. Nach kurzem Fototermin durfte sie wieder schwimmen und wir liefen, schon im Dunkeln, zurück zum Auto.

 

Gruss und petri

Nicola


Freitag, 22. März, Gürbe

Scheue Wesen

Heute nach Feierabend gingen ich und Lüku wieder an die Gürbe um dort weiter zu fischen, wo wir am Mittwoch (siehe obiger Bericht) aufgehört haben.

 

Fischereilich lief es aber nicht besser als am Mittwoch, ein paar Bisse konnten schon verzeichnet werden, aber die Forellen sind halt wirklich noch nicht in Fresslaune.

 

Dafür konnten wir zwei Rehe beobachten, die genau auf uns zusteuerten und uns noch nicht bemerkt haben. Sie liefen denn auch tatsächlich keine 10m an uns vorbei und es war nur noch ein nerviger Busch dazwischen. Obwohl wir uns auf den Boden gelegt haben und keinen Mucks von uns gaben, haben die Rehe den Braten dann doch noch einen Tick zu früh gerochen, bevor mir das ultimative Foto gelang. Ich schaffte es aber noch, die Rehe auf der Flucht zu fotografieren...

 

Gruss und petri

Nicola


Samstag 23. März, Kirel und Fildrich

Scheue Fische auf die Nymphe

Heute gingen Nici und ich ins Diemtigtal, um mit Nymphen die Bafos zu befischen. Ich fischte mit Nymphen am Zapfen und Nici testete seine neue Fliegencombo Shimano Biocraft Rute & Rolle). Es war ein schöner Tag, doch das Wasser klar und die Fische dementsprechend scheu...

die neue Fliegenausrüstung macht sowohl optisch als auch fischereitechnisch eine sehr gute Figur, im Hintergrund sieht man wie klar das Wasser war
die neue Fliegenausrüstung macht sowohl optisch als auch fischereitechnisch eine sehr gute Figur, im Hintergrund sieht man wie klar das Wasser war
Entsprechend vorsichtig musste man sich anpirschen, sonst sah man die Forellen im besten Fall gerade noch im nächsten tiefen Gumpen verschwinden
Entsprechend vorsichtig musste man sich anpirschen, sonst sah man die Forellen im besten Fall gerade noch im nächsten tiefen Gumpen verschwinden

Am Morgen bemerketen wir im kalten Wasser nur gerade etwa 3 Bisse, dann wurde es wärmer und die Bachforellen wurden merklich aktiver; wir Beide hatten nun Bisse und konnten sehr schön gefärbte Fische fangen; nur die Grösse liess noch zu wünschen übrig.

eine wunderschöne Baby-Fario hat sich die Nymphe geschnappt
eine wunderschöne Baby-Fario hat sich die Nymphe geschnappt

Als am Nachmittag die Fische recht gut bissen, wagten wir noch einen Versuch mit der Trockenfliege und fast hätten wir auch so noch einen Fisch gefangen, die Forelle drehte aber im letzten Moment wieder ab...

Am fängigsten sind im zeitigen Frühjahr schwere Goldkopfnympfen, doch manchmal wird auch Experimentierfreudigkeit belohnt
Am fängigsten sind im zeitigen Frühjahr schwere Goldkopfnympfen, doch manchmal wird auch Experimentierfreudigkeit belohnt

Wir probierten es noch weiter und in einer schwierig zu begehenden Schlucht hatten wir einige bessere Fische im Drill, doch keiner wollte verständlicherweise ans Ufer und so befreiten sie sich alle im Drill wieder; u.a. auch weil die Fische noch sehr spitz bissen.

 

Schliesslich fingen wir dann weiter flussaufwärts auf einmal wieder viele Bachforellen, doch keine grossen Exemplare. Wir sind plötzlich in eine richtige Kinderstube geraten. 

eine weitere Baby-Bafo hat sich für die Nymphe interessiert; die Grösseren waren entweder schlauer als wir oder hatten keinen Hunger ;)
eine weitere Baby-Bafo hat sich für die Nymphe interessiert; die Grösseren waren entweder schlauer als wir oder hatten keinen Hunger ;)

Dennoch freuten wir uns über den schönen Tag und sind froh, dass die Fliegenfischersaison schon mehr oder weniger erfolgreich begonnen hat und wir freuen uns schon alle auf die wärmeren Monate, wenn das Insektenvorkommen weiter steigen wird.

 

Gruss und Petri Ändu


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