Mittwoch, 5.Juni, Engstlensee

So machts schon mehr Spass!

Der See ist immernoch ziemlich vereist
Der See ist immernoch ziemlich vereist

Heute beschlossen Mätu und ich spontan dem dem Engstlensee nochmals einen Besuch abzustatten. Wir fuhren erst ca. gegen zwei Uhr los und waren somit erst etwa gegen halb vier am See.  Wir erhoften uns natürlich, dass der See nun noch etwas mehr aufgefroren ist, als vor 2 Wochen. Leider lagen wir mit dieser Annahme ziemlich falsch. Der See war immernch mindestens so stark vereist wie vor 2 Wochen. Wie wir später am Tag erfahren haben, war er sogar nochmals ganz zugefroren...

Wiederum befischten wir also die möglichen Stellen mit Wobblern. Diesmal war aber etwas mehr aktivität seitens der Fische vorhanden. Wir konnten einige schöne Fische fangen.

 

Wiederum ein super Ausflug in der noch so unberührten Bergwelt. Es macht wirklich spass vor so einer Kulisse zu fischen :)

 

Gruss Jöshu

Dem verführerischen Asakura  konnte der Kanadier nicht wiederstehen :)
Dem verführerischen Asakura konnte der Kanadier nicht wiederstehen :)
Ein paar der gefangenen Fische
Ein paar der gefangenen Fische
Wir waren nicht die einzigen, die sich an den ersten paar warmen Tagen des Sommers erfreuten :)
Wir waren nicht die einzigen, die sich an den ersten paar warmen Tagen des Sommers erfreuten :)

Sonntag, 9. Juni, Engstlensee & Gürbe

Ein vielseitiger Tag

Ich habe heute mit einem Fischerkollegen, der extre dafür von weit her angereist ist, meine diesjährige Bergseepremiere am wunderschönen Engstlensee gehabt, leider ein totaler Reinfall :-( Früh morgens noch üble Bedingungen (Regen und bitterkalt) und dann bis zum Mittag keinen einzigen Biss gehabt. Der Glaube, es könne ja nur noch besser werden, wurde leider zerstört... es begann so stark zu Winden, dass ein Weiterfischen unmöglich wurde und wir den Mut verloren, sodass wir gegen Mittag schliesslich aufgaben. Aber sonst war es wunderschön, der Bergsee war noch klarer als sonst und die Eisschollen auf dem See boten ein tolles Bild. Auch ein paar Tiere waren zu sehen, u.a. viele schwarze Salamander und pfeiffreudige Murmelis.

Der Engstlensee war immernoch zu weiten Teilen vereist.
Der Engstlensee war immernoch zu weiten Teilen vereist.

Doch natürlich gaben wir noch nicht ganz auf! Dafür gab's dann am Nachmittag einen improviesierten Gürbetrip, um den Tag zu retten. Eine gute Entscheidung, wir hatten so doch noch ein, zwei spannende Stunden mit vielen, leider fast nur kleinen Bachforellen, die unsere Wobbler gierig jagten.

Gürbeforelle auf einen Maxrap5 im Bachforellenmuster
Gürbeforelle auf einen Maxrap5 im Bachforellenmuster

 

Gruss und petri

Nicola


Donnerstag, 13. Juni, Thunersee

Das super Wetter geniessen

Das schöne Wetter musste ausgenutz sein und so  gin ich mit Nici gleich nach der Schule auf den See, um ein wenig den Felchen nachzustellen.

Zuerst versuchten wir es auf Balchen in flachen Bereichen, dann machten wir einen Platzwechsel vors Kanderdelta.

Dort schienen die Fische zu sein und so hatten wir regelmässig Bisse und krumme Ruten.

Nici kämpft mit einer guten Felche
Nici kämpft mit einer guten Felche

Zuerst konnten wir einige Egli fangen, vom Baby bis zum ansehnlichen Exemplar...

Nachdem wir auch ein paar untermassige Felchen releast hatten stieg dann bei Nici eine gute Felche ein.

eine 38er Felche
eine 38er Felche

Nachdem wir bei all der Sonne gar geworden sind ;) und der Versuch auf Hecht fehlgeschlagen ist gingen wir zurück in den Hafen.

Ich wollte es noch bei den Booten auf Esox probieren, weil ich am Morgen einen kapitalen Räuber gesichtet hatte...

ein kapitaler Hecht steht unbeeindruckt unter dem Boot
ein kapitaler Hecht steht unbeeindruckt unter dem Boot

Er hatte sich direkt unter einem Boot platziert, liess sich fotografieren, aber Hunger hatte er keinen. Trotzdem war es ein cooles Gefühl den mindestens 1 Meter langen Fisch zu bestaunen. :)

Wir hatten insgesamt einen super Tag und auch einige Hautrötungen....

Hoffe ihr könnt die schönen Tage auch geniessen.

Gruss Ändu


Samstag, 15. Juni, Arnensee

Mit dem Wobbler getrumpft

Der Arnensee... ein Juwel
Der Arnensee... ein Juwel

Heute habe ich mit Lüku einen Bergseeausflug an den Arnensee gemacht. Früh morgens kamen wir an und ich wollte die Morgenstunden nutzen, um vieleicht den ein- oder anderen Kanadier mit der Spinnrute oder der Fliege zu erwischen. So lief ich noch weiter, zum Bacheinlauf, während Lüku es gemütlicher haben wollte und an einem altbewährten Platz die Grundruten auslegte. Beim Einlauf stiegen leider keine Fische, sodass ich die Fliegenrute beiseite legte, doch waren einige Namaycush wie erhofft ganz in Ufernähe am Jagen. Das ist die Stunde der Spinnfischer! Einen Maxrap montiert, den man perfekt durch die flachen Uferzonen twitchen kann, überlistete ich beim ersten Wurf einen nicht ganz 40er Namay, worauf innert weniger Minuten auch noch zwei Aussteiger folgten und einige Nachläufer. Dann kam die Sonne hervor und die magische Morgenstunde der Spinnfischer war vorüber.

Ein hübscher Namay, im Jagdfieber überlistet
Ein hübscher Namay, im Jagdfieber überlistet

 

Unterwegs zurück zu Lüku sah ich einen Fisch in Ufernähe, warf in an und... baaaam :-) Es war ein Alet. Nach kurzem Drill und Fototermin liess ich ihn wieder schwimmen, da nicht Zielfisch.

Ich bin eigentlich kein grosser Fan vom Grundfischen, es ist langweilig und uninteressant. Doch wenn man mal einen entspannten Tag haben möchte, ist es perfekt. Wir machten es uns sodann gemütlich, die Grundruten waren ausgelegt, das Wetter herrlich, und ich machte erst einmal ein Nickerchen ;-)

Das Wetter war schön und lud zu einem entspannten Bergseefischen ein.
Das Wetter war schön und lud zu einem entspannten Bergseefischen ein.
Noch ein Namay, der auf den Mxrap hereinfiel
Noch ein Namay, der auf den Mxrap hereinfiel

Erstaunlicherweise lief auf Grund gar nichts. Wir hatten den ganzen Tag hindurch keinen einzigen Biss, keinen Rupfer, gar nichts.

 

Dafür hatte ich mit dem Wobbler weiterhin immer wieder Aktionen, obwohl man am Arnensee normalerweise nur früh morgens und in den Abendstunden Chancen auf Namays mit der Spinnrute hat. ich hatte noch einige Nachläufer und konnte einen weiteren Kandier zu einem Landgang überreden. Heute war der Wobbler einfach besser, was von mir aus gerne immer so sein könnte!

Die zahlreichen Egli versüssten heute das Wobblerfischen
Die zahlreichen Egli versüssten heute das Wobblerfischen

Den ganzen Tag hindurch haben mir die zahlreichen Egli im See eine unterhaltsame Spinnfischerei geboten. Richtig getwitcht, hing z.T. bei jedem Wurf eines am Wobbler, sodass das Wobblern immer sehr kurzweilig war, auch wenn ich schlussendlich nur zwei Namays überlisten konnte. Leider waren alle Egli immer in dieser Grössenordnung und als nach unzähligen Egli immer noch kein Grösseres anbiss, liess ich sie in Ruhe.

 

Alles in allem ein abwechslungsreicher und erfolgreicher Tag.

Liebe grüsse und petri

Nicola


Sonntag, 16.Juni ,Bielersee

Bissige Felchen und kühles Nass

die Felchen hatten ordentlich Appetit
die Felchen hatten ordentlich Appetit

Endlich fand ich Zeit mein Boot auf dem Bielersee mal wieder einzuwassern und so fuhr ich mit 5 Kollgen auf den See um Felchen zu fangen und zu Baden.

Die Felchen waren auch ohne Echolot rasch gefunden, eine Kante vor LeLanderon erwies sich als fängig. Zum Teil hatten wir Biss auf Biss und es wurde uns nicht langweilig.

eine Felche macht einen eiligen Fluchtversuch
eine Felche macht einen eiligen Fluchtversuch

Besonders schwarze Nymphen erwiesen sich als fängig und bei dieser Hitze haben die Fische viel Energie..

Dank dem Gastpatent durften alle mal eine Rute übernehmen und bei fast allen gab es auch einen, oder mehrere Fische. :)

viele kleinere und grössere Felchen wurden gefangen, nicht gerade wenige konnten sich auch wieder die Freiheit erkämpfen
viele kleinere und grössere Felchen wurden gefangen, nicht gerade wenige konnten sich auch wieder die Freiheit erkämpfen

So gab es zufriedene Gesichter ;D und das Baden tat umso besser....

Am nächsten Tag brieten wir dann die 13 Felchen und es gab einen super Abend.

Wünsche allen ebenfalls Petri Heil!

Gruss Ändu


Mittwoch und Donnerstag, 19. und 20. Juni, Vilsalpsee, Tirol

Schönere, wildere, grössere Fische: Tirol

Ich hatte mit Martin von salmonidenfishing.ch seit langem mal wieder zum Fischen abgemacht. Und wenn wir zusammen irgendwo fischen gehen, dann richtig. Vor 2 Jahren einige Tage im Puschlav und dieses Jahr sollte es das Tirol sein. Und so fuhren wir dann voller Erwartungen an den wunderschönen Vilsalpsee im Tannheimer Tal, welcher ein wahres Traumgewässer für Salmonidenfans sein soll.

 

Der Vilsalpsee zeigte sich von seiner besten Seite
Der Vilsalpsee zeigte sich von seiner besten Seite

Die Österreicher wissen eben, wie es geht. Der Vilsalpsee ist, genauso wie viele andere Bergseen des Tirols, nicht ohne Grund eine solche Perle: Der Befischungsdruck ist minimiert, indem jeden Tag nur 9 Patente vergeben werden. Wer nicht vorreserviert, hat Pech gehabt. Ausserdem gibt es strenge Regelungen wie Laichschutzgebiete beim Auslauf, nur mit eine Rute darf gefischt werden, geringe Entnahmemengen und grosse Schonmasse. Doch mein persönlicher Favorit: Nur Kunstköder sind erlaubt! In diesen Beziehungen ist die Schweiz leider noch lange nicht so reif geworden. Nur dank solchen Regelungen und dank reinem Sömmerlingsbesatz statt puffähnlichem Massfischbesatz können in diesem See solch traumhaft schöne, wilde, kampfstarke und teils richtig grosse Fische aufwachsen.

Von solch perfekten Regenbogenforellen könnte man (fast) in der ganzen Schweiz nur träumen
Von solch perfekten Regenbogenforellen könnte man (fast) in der ganzen Schweiz nur träumen

Am See angekommen, bezogen wir unsere Patente und für beide Tage ein Boot, da man so viel mehr Möglichkeiten hat und ausserdem bei den enormen Völkerwanderungen am Ufer ein Fischen vom Ufer aus nicht toll gewesen wäre.

Es war brütend heiss, als wir alles Tackle bereit hatten und am Mittag auf den See hinausfuhren. An Spinnfischen war bei den Bedingungen nicht zu denken und gestiegen sind die Fische auch nicht, deshalb entschieden wir uns, zuerst die wilden Saiblinge in der Tiefe des Vilsalpsees zu finden. Wir montierten Hegenen an unsere feinen Spinnrütchen und als wir die fängige Tiefe gefunden haben, ging es oft Schlag auf Schlag. Die wilden Saiblinge waren nicht gross, nur wenige hätten das Schonmass überhaupt erreicht. Doch das spielte auch keine Rolle, es waren die schönsten Fische, die je gesehen habe. Sie besassen feuerrote Bäuche und auch sonst eine perfekte Färbung. Ihre kampfkraft übertraf die der Saiblinge in unseren Bergseen um das zehnfache, am feinen Rütchen ein Genuss.

Wir liessen alle wieder schwimmen, in Österreich absolut legal, und genossen es einfach.

 

Im Folgenden ein paar Bilder der wilden Vilsalpsaiblinge:


was für ein Fisch!
was für ein Fisch!

Am späteren Nachmittag wurde es endlich kühler, die Hitze über den Mittag war fast unerträglich. Wir wagten nun einen ersten Versuch zum Spinnfischen und steuerten den Bacheinlauf an, Bacheinläufe sind meistens Hotspots. Ich montierte einen kleinen MxRap im Bachforellenmuster an der altbewährten HR Zorro und schon beim dritten Wurf knallte es auf den kleinen Twitchbait. Eine traumhafte Regenbogenforelle von fast 40cm schnappte sich meinen Wobbler, die schöner nicht sein könnte. Nach spritzigem Drill lag der wilde Kämpfer im Feumer.

Wir waren absolut zufrieden, doch der Tag sollte noch besser werden. Gegen Abend ankerten wir an einer Stelle, wo wir am Nachmittag noch Saiblinge fingen und jetzt plötzlich Fische stiegen, es waren die Saiblinge, die nun an die Oberfläche kamen. Ich nahm natürlich sofort die Fliegenrute zur Hand, doch die Fische verschmähten meine Trockenfliegen trotz mehrmaligem Wechseln des Muster und superdünnem Vorfach. Das Fliegenfischen ist wirklich eine Herausforderung am Vilsalpsee.

Enttäuscht griff ich zur Spinnrute und machte noch ein paar unmotivierte Würfe Richtung Ufer. Doch schon nach wenigen Kurbelumdrehungen knallte es auf den MxRap und die Bremse begann zu singen. Ich hatte eine tolle Bachforelle dran, die mir einen kurzen aber spektakulären Drill lieferte. Nach einigen Fluchten und Sprüngen lag sie sicher im Feumer. Ein toller Fisch.

 

Dann war es leider schon Zeit, den ersten Fischertag im Tirol zu beenden (auch die Zeiten, in denen gefischt werden darf, sind streng reguliert). Doch nun hochmotiviert, wollte ich noch weiter das Ufer abwerfen, während Martin zurückruderte, was ihm gut tat, denn den ganzen Tag war sonst ich am Rudern ;-)

Ich wechselte zur Abwechslung auf einen anderen Wobbler und nach wenigen Würfen schnappte die nächste Bachforelle zu und beendete würdig den ersten Tag. Wir waren begeistert von diesem See, in welchem Bergsee der Schweiz hätte man so gute Chancen auf derart traumhaft schöne Wildfische und das sogar noch ausschliesslich mit Kunstködern?

 

Am nächsten Tag waren wir morgens pünktlich um 7 Uhr wieder auf dem See und hatten in den Morgenstunden noch einige Aktionen beim Spinnfischen. Unter Anderem hatte Martin beim Bacheinlauf einen Nachläufer einer ähnlichen Regenbogenforelle wie meiner gestrigen, doch leider wollte sie nicht zupacken.

 

Leider meldete sich schon bald wieder die brütende Hitze zurück, und die Sonne schien wieder unerträglich auf den See. Wieder hatten wir in den heissesten Stunden nur noch Aktionen in der kalten Tiefe des Sees, auf die Saiblinge. So verbrachten wir die Zeit bis zum späteren Nachmittag wieder mit Saiblingfischen.

Ich probierte aus, ob die Saiblinge auch räuberisch sind und nach etlichen Fehlbissen auf Keitech-Gummis am Tungstenhead, vertikal vom Boot aus, wechselte ich auf eine Offset-Montage mit einschraubbaren Tungstengewichten, da sie dies besser packen können. Damit konnte ich die Bissausbeute steigern und bald darauf einen ersten Saibling damit überlisten, das Fischen auf Saiblinge wurde dadurch um einiges interessanter:

Saibling auf Keitech, yeah :-)
Saibling auf Keitech, yeah :-)
Martin's Seefo bewies wieder mal die Fängigkeit des MxRap in Bergseen
Martin's Seefo bewies wieder mal die Fängigkeit des MxRap in Bergseen

Dann zog langsam ein Gewitter auf, es wurde windig und die Oberfläche begann sich zu kräuseln. Wir spürten, das ist die Stunde der Spinnfischer. Wir liessen und treiben und warfen und warfen und warfen, ruderten wieder hoch, liessen uns wieder treiben, usw. Und tatsächlich, die Seeforellen im Vilsalpsee kamen in Jagdstimmung und wir hatten Biss auf Biss, leider aber vorallem Aussteiger, einige erst direkt vor dem Boot.

 

Das ist halt das Schöne und gleichzeitig der Nachteil an derart wilden und kampstarken Fischen; manch einer entscheidet den Kampf eben für sich. Schliesslich gelang es Martin doch noch, eine prächtige Seeforelle zu landen. Nach kurzem Fototermin liessen wir sie wieder schwimmen.

petri Martin!
petri Martin!

 

Urplötzlich öffneten dann die Gewitterwolken ihre Tore und wir mussten uns schnell in Sicherheit bringen, Schluss mit Sternstunde der Spinnfischer. Während wir so schnell es ging zurückruderten, schlug ein Blitz irgendwo neben uns ein und der Schock stand mir deutlich in den Knochen. Pitschnass fuhren wir schliesslich in den Hafen ein, doch das war bei den Temperaturen egal.

 

Wir warteten das Gewitter ab, doch danach hätte es sich nicht gelohnt, erneut aufs Boot zu gehen. Dank dem Unwetter haben sich aber all die nervigen Wanderer verzogen, so dass wir die Spinnrütchen und ein Minimum an Ausrüstung schnappten und noch eine Spinntour vom Ufer aus machten. Die Bach-, Regenbogen- und Seeforellen hockten ganz in Ufernähe an der Kante, wo es in die Tiefe übergeht und lauerten dort auf die Elritzen und Brütlinge, sodass wir die Wobbler parallel zum Ufer führten. Diese Taktitk ging auf und wir verbrachten noch ein, zwei spannende Abschlussstunden mit vielen Aktionen.

 

Im Folgenden noch einige Pics der räuberischen Bach- und Seeforellen, die wir noch überlisten konnten:

 

 

So, das wars. Ich und Martin erlebten eine traumhaft schöne Fischerei in diesen zwei Tagen im Tirol, die wir jederzeit wiederholen würden.

 

Die Fischerei ist nicht einfach, doch wer über eine gute Auswahl an Kunstködern verfügt, diese beherrscht und wer ein Gespür für die guten Zeiten und Plätze hat, wird am Vilsalpsee auch ohne Naturköder erfolgreich sein.

Wir liessen fast alle Fische wieder schwimmen, da dies in Österreich glücklicherweise noch legal ist und bei solch prachtvollen Fischen ist es einfach ein toller Moment, zu sehen, wie sie davon schwimmen.

 

Liebe Grüsse und tight lines

Nicola


Samstag, 22. Juni, Iffigsee

Immer noch Eisschollen

Am Samstag gabs einen Bergsee-Trip an den Iffigsee. Tut mir Leid für die schlechte Quali der Fotos, ich hatte nur das Handy dabei.

 

Schon bald hatte ich den selben Eindruck wie letztes Jahr (hier geht's zum letztjährigen Bericht); viel zu viele Puffregenbögler. Obwohl mir doch viele Leute erzählten, dass zu Saisonbeginn noch gute Chancen auf (grosse) Kanadier bestünden. Und Saisonbeginn war es allemal, der See war erst seit einem Tag nicht mehr komplett zugefroren und deshalb war noch mehr Eis als Wasser an der Oberfläche, doch es gab einige wenige befischbare Lücken.

 

Der Iffigsee war erst seit einem Tag nicht mehr komplett zugefroren
Der Iffigsee war erst seit einem Tag nicht mehr komplett zugefroren

 

Wenigstens gabs neben den vielen Rainis noch einen Durchschnitts-Namaycush und einen hübschen, aber noch kleinen Bachsaibling, der noch weiterwachsen darf. Die Beiden erwischte ich mit einem über Grund gezupften Keitechgummi und die Rainis mit der selben Methode im Mittelwasser. An der Oberfläche lief noch gar nichts, ans Wobblern oder die Fliegenrute war nicht zu denken.

Auch Bachsaiblinge stehen auf Keitech. Ein hübscher Kerl :-)
Auch Bachsaiblinge stehen auf Keitech. Ein hübscher Kerl :-)
Ein Namaycush in Alpenblumen...
Ein Namaycush in Alpenblumen...

 

Der Traum vom grossen Namay bleibt und ich glaube weiterhin dran, dass es diese im Iffigsee gibt. Nur schade, dass dieser enorme Puffbesatz an Regenböglern immer noch Fakt ist. Mal sehen, ob ich nochmals hingehe...

 

Gruss und petri

Nicola


Hier geht's zum nächsten Monat... und hier zum Bericht über unsere Irlandreise 2013