Freitag, 1. Februar, Seeforelleneröffnung, Thunersee

Der Traum vom Silber...

Soeben erfolglos zurückgekehrt von der Seeforelleneröffnung amThunersee. 

 

Ich habe von Gunten bis zur Beatenbucht jeden freien Meter abgeworfen. Resultat: Genau einmal ein paar silberne Auflitzer hinter dem Wobbler, sonst nix. Ich habe aber mindestens fünf weitere Fischer getroffen, die haben auch alle nichts erwischt.

Einige von ihnen meinten, auf der anderen Seite sei es ihren Kollegen besser gelaufen... mal sehen was in den nächsten Wochen so geht.

  

Viel Glück und Petri allen, die auch noch ihr Glück versuchen werden / versucht haben!

Der Tag war für mich trotzdem ein Erfolg, auch ohne Fang, denn ich konnte mit Freude meine neue Wurfcombi austesten: Shimano Yasei Aori plus Shimano Aernos 2500FA, bespult mit PowerPro ;-) Die wird mir auf Seefo und am Bergsee noch viel Freude bereiten
Der Tag war für mich trotzdem ein Erfolg, auch ohne Fang, denn ich konnte mit Freude meine neue Wurfcombi austesten: Shimano Yasei Aori plus Shimano Aernos 2500FA, bespult mit PowerPro ;-) Die wird mir auf Seefo und am Bergsee noch viel Freude bereiten

 

Gruss und petri

Nicola


Sonntag, 3. Februar, Arnenseee

Die wunderschöne Schweizer Bergwelt

Am Sonntag nahm ich erneut, zum zweiten Mal in dieser Saison, die anstrengende Schneeschuhwanderung zum Arnensee auf mich. Mit dabei waren mein Vater und seine Freundin.

 

Es war wie immer ein einmaliges Erlebnis. Die wunderschöne Berglandschaft, die schneeverhangenen Tannen und die einsame Stille allein machten die Anstrengung und die wenige Zeit, die zum Fischen bleibt, bereits wett. Das erleichternde Gefühl, als der See schliesslich unberührt vor meinen Füssen lag, ist unbeschreiblich.

 

In der folgenden Bildersammlung seht ihr einige Eindrücke, wie man sie nur unterwegs zum und am Arnensee erlebt...

Einer der kleinen Saiblinge, die wieder schwimmen durften. Dort oben gibt's keine Fleischfischer, die einen dafür kritisieren würden :D
Einer der kleinen Saiblinge, die wieder schwimmen durften. Dort oben gibt's keine Fleischfischer, die einen dafür kritisieren würden :D

 

Viel gefangen wurde aber nicht. Umso grösser war die Freude, als mein Vater schliesslich den ersten Saibling gehakt hat. Er war aber nicht sonderlich gross und irgendwie tat er uns auch Leid, deshalb schenkten wir ihm die Freiheit.

 

Danach folgten noch einige wirklich kleine Saiblinge, die das lächerlich kleine Schonmass wohl erreicht hätten, aber natürlich wieder schwimmen durften.

 

Schliesslich konnte ich zum Glück doch noch einen etwas anständigeren Saibling aus dem Loch ziehen, welcher dann auch mit nach Hause kam. Farbenmässig einer der schönsten Fische, die ich je gesehen habe!

Ein wunderschöner Seesaibling
Ein wunderschöner Seesaibling

 

Fazit: Erneut einen wundervoller Tag in der Natur verbracht und wenige Fische hin oder her, es war wieder ein grossartiges Erlebnis!

 

Gruss und petri

Nicola


2.,3.,7. und 8. Februar, Thunersee

Spärliche Aktivitäten am schönen Thunersee

Da ich eine Woche Schulferien habe, verbrachte ich 4 Tage am Thunersee, das Wetter war nicht so kalt wie letztes Jahr, aber immer noch nicht sonderlich angenehm... :)

Die Seefos waren nicht sehr aktiv, doch immerhin verirrte sich ab und zu eine in die Ufernähe. Ich hatte einige Nachläufer und verlor eine Kleinere; meine Kollegen hatten mehr Glück und so konnte eine sehr jugendliche Seefo und eine etwas grössere 44er gefangen und releast werden.

Roy mit der kleineren Seefo, gefangen auf einen klassischen Rapala Countdown
Roy mit der kleineren Seefo, gefangen auf einen klassischen Rapala Countdown

Wenigstens hatte ich auch noch einen Drill, nämlich mit einer fetten Äsche, die sich meinen Spinnköder geschnappt hatte.... Voller Erstaunen beobachtete ich zuerst wie sie hinterherschwamm, beim 2. Wurf attackierte sie dann wirklich und blieb hängen. Nach einem tollen Drill konnte ich sie landen, und die 50er Äsche durfte nach kurzer Zeit wieder weiterschwimmen.

super 50er Äsche beim Seeforellenfischen gefangen und releast
super 50er Äsche beim Seeforellenfischen gefangen und releast

Abschliessend kann ich das Seeforellenfischen vom Ufer aus Jedem empfehlen, der nicht ausschliesslich aus Gründen der Nahrungsbeschaffung fischt und den Februar nicht untätig vorbeiziehen lassen möchte. Gute Bekleidung und warmer Tee sind Pflicht. Wenn man dann wirklich eine Seeforelle zu Gesicht kriegt ist es gar nicht mehr so kalt. ;)

 

Gruss Ändu


Mittwoch, 13. Februar, Thunersee

Einfach dranbleiben

Heute nach der Schule noch kurz zwei Stunden geworfen, doch ich wurde immer noch nicht mit einer Silbernen Königin belohnt.

Aber eben, einfach nicht aufgeben und dann wird man auch dafür belohnt.

 

Gruss Nicola


Samstag, 16. Februar, Oeschinensee

Mit der Jugendgruppe auf dem Eis

An jenem Samstag stand das Eisfischen mit der Jugendgruppe des SFVD, unseres Vereines, an. Wir haben uns als Organisatoren gemeldet und haben es nicht bereut, es war ein grosser Spass :-) ist ne tolle Sache, dass der Verein so viel für den Fischernachswuchs tut, da hilft man natürlich gerne mal mit.

 

Hier mal der Bericht, den wir für die "Schuppepost" (Vereinszeitung des SFVD) geschrieben haben:

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Zu Beginn waren sechs Jugendmitglieder mit dabei, plus wir beide als Organisatoren, d.h. wir waren gerade zu acht. Mit dem Zug ging es dann nach Kandersteg und dieser Zug war dermassen überfüllt, das war schon fast ein Erlebnis für sich. Aber dann kam zu unserer Überraschung noch ein weiteres Mitglied dazu, bei dem die Anmeldung offenbar nicht geklappt hatte und der deshalb mit dem Vater auf gut Glück nach Kandersteg fuhr, uns bei der Talstation entdeckte und zu uns gestossen ist. Somit waren wir dann zu zehnt, super!

 

Es war ein toller Tag, wettermässig konnten wir wohl keinen besseren Tag aussuchen. Wir verbrachten den ganzen Tag bei Sonnenschein, nur im Pullover und mit Sonnenbrille auf dem Eis! Alle hatten grossen Spass an der Sache und erfreulicherweise gab es einige freundliche Fischer, die gerne ihre Plätze und sogar ihr Material mit unserer Gruppe teilten und grosse Freude daran hatten, dass unser Verein solche Events durchführt.

 

Gefangen wurde nicht sonderlich gut, die Fische hielten sich nicht an den klassischen Hotspots auf, sodass wir sie zuerst finden mussten. Nach vielen, sogar sehr vielen gebohrten Löchern gelang uns dies aber (viel zu spät) und unser Ziel, dass jeder Teilnehmer einen Fisch fängt, haben wir doch noch fast erreicht: Schlussendlich haben glückliche 5 von 7 Jungs ihren ersten „Eisfisch“ gefangen und zwei von ihnen sogar deren 3. Der grösste Fisch, ein Namaycush, mass immerhin fast 40cm.

 

Übrigens machte es ihnen so viel Spass, dass sie allesamt die Eltern anriefen, um zu fragen, ob wir noch eine Stunde länger bleiben konnten! Auch die abschliessende Schlittenfahrt zurück ins Tal machte Spass, gerade weil einige von den Jungs das Schlittenfahren offensichtlich noch üben müssen J

 

Gruss und petri

Joshua und Nicola

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Und jetzt noch ein Fotoalbum von diesem Event:

 

So, das wars. Jetzt steht ja schon bald das Guiding an... auf solches Wetter können wir hoffen, aber die Fische sollten sich dann nicht so verstecken ;-)

 

Gruss und petri

Jöshu und Nicola


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