Donnerstag, 1.November, Aare

Teilerfolge mit der Trockenfliege

Da Nici und ich heute keine Schule hatten trafen wir uns das dritte Mal an der Aare, um diesmal ausschliesslich mit der Trockenfliege die Fahnenträgerinnen zu überlisten.

Die Äschen waren zumindest in den Nachmittagsstunden am Steigen  und ebenso intensiv waren wir am Werfen.

Doch die Äschen zeigten sich wieder einmal sehr heikel und schlau. Oft sah man einen Fisch bis direkt unter die Fliege aufsteigen und war schon bereit für das Straffen der Schnur und musste dann mit anschauen wie der Fisch wieder zurück in die Tiefe gleitete...

Nici hatte mit seinen kleinen Fliegen und auch seiner Wathosen wegen mehr Bisse( da er weiter in die Aare waten konnte), hatte aber wegen den zum Teil schwierigen Bedingungen im Wasser Mühe die Fische zu haken.

Ich konnte zumindest zwei Bisse verzeichenen und auch Beide blieben hängen, zumindest bis kurz vor die Landung.

Die zwei guten, wenn auch ohnehin untermässigen Äschen konnten sich im Drill befreien und somit blieb uns ein Fangfoto wieder einmal vergönnt.

Doch auch ohne Fang freuten wir uns über den gemütlichen Angeltag an der Aare, weil heute auch das Wetter schöner und wärmer war als letztes Mal.

die schöne Umgebung beim Fischen an der Aare macht Laune...
die schöne Umgebung beim Fischen an der Aare macht Laune...
auch bei Nici, als er den Knoten endlich gelöst hatte :D
auch bei Nici, als er den Knoten endlich gelöst hatte :D

Später lief nicht mehr so viel, auch die zuvor noch beliebte kleine Sedge mit dem gelben körper wurde nicht mehr beachtet und deshalb machten wir uns noch ein Bisschen ans Fotografieren.

Gruss und Petri Heil auch im November

Ändu


Samstag, 17. November, Aare Thun

Ein kalter Morgen

Am Freitag fassten Nici und ich den Entschluss am Samstag Morgen den Äschen in der Aare um Thun nachzustellen. So machten wir uns am Samstag Morgen mit den ersten Sonnenstrahlen auf ans Wasser. Unsere Tour durch die Stadt begann bei der unteren Schleuse in Thun.

Wir fischten sowohl mit Nymphe, wie auch mit Brot. Die erste Stunde blieben wir erfolglos. Dank dem Nebel, der über Thun lag war es zudem auch noch sehr kalt.Wir blieben aber beharrlich und so konnte ich nach einiger Zeit dann doch noch einen Fisch landen. Leider war es keine Äsche, der Drill machte aber trotzdem spass. Da die Barbe an dem Morgen nicht unser Zielfisch war, störte es mich auch nicht, als mir der Fisch behutsam aus der Hand flutschte und wieder in seinem Element war ;)

Die kräftige Aarebarbe konnte der Goldkopfnymphe nicht widerstehen
Die kräftige Aarebarbe konnte der Goldkopfnymphe nicht widerstehen

Daraufhin entschlossen wir uns im guten alten Schifffahrtskanal unser Glück noch zu versuchen. WIr hatten ein paar zögerliche Bisse, konnten aber keinen verwerten. Deshalb beschlossen wir dann auch bald einmal zusammenzupacken und uns auf den Nachhauseweg zu machen.

 

Unser einziger Trost war, dass auch die anderen Fischer an diesem Morgen keinen Erfolg hatten.

 

Gruss und petri Jöshu

Leider brachte nicht einmal der Schifffahrtskanal eine der bezaubernden Fahnenträgerinnen zum Vorschein.
Leider brachte nicht einmal der Schifffahrtskanal eine der bezaubernden Fahnenträgerinnen zum Vorschein.

Samstag, 24. November, Aare

Vereinsfischen auf Äschen

Am Samstag war ein Vereinsfischen des SFVD an der Aare (Jabergbrücke) geplant. Als einziger von fast 30 Teilnehmern hab ich es mit der Fliege probiert.

Doch ich hatte genauso wenig Glück wie die anderen, die Äschen wollten überhaupt nichts von unseren Ködern wissen. Bis kurz vor Schluss wurde keine einzige Äsche gelandet. Erst kurz vor dem Abbruch konnte dann ein überglücklicher Nachwuchs-Jungfischer doch noch eine tolle Äsche von fast 45cm landen, was mich besonders gefreut hat.

Auch wenn der Tag von den Fängen her ziemlich erfolglos war, so herrschte an der Aare trotzdem ständig eine tolle Stimmung (sowohl zwischenmenschlich als auch in der Natur).

Bei der Jabergbrücke mit der Fliegenrute unterwegs. Links ein kleiner Nachwuchsfischer vom Verein
Bei der Jabergbrücke mit der Fliegenrute unterwegs. Links ein kleiner Nachwuchsfischer vom Verein

Der November ist wirklich eine harte Zeit zum fischen, dementsprechend haben wir halt etwas weniger Berichte zu bieten. Nun heisst es, sehnsüchtig den Saisonstart im Januar zu erwarten. Doch bis dahin bleiben wir natürlich trotzdem aktiv, keine Sorge :-)

 

Gruss und petri

Nicola


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