Freitag, 13 Juli, Aare

Die Aare zeigt sich von der besten Seite

Ändu mit einer der Untermassigen
Ändu mit einer der Untermassigen

Heute Morgen machte ich mich mit dem Zug auf den Weg nach Bern. Am Bahnhof wurde ich von Ändu mit dem Roller abgeholt. Wir machten uns auf den Weg an die Aare. Von Beginn an bissen die Forellen gut. Nebst Untermassigen hatten wir auch viele Nachläufer.

Irgerndwann knallte bei mir dann etwas Bessers auf den Wobbler. Eine schöne 34er fand den Weg aus dem Wasser.

 

Zwischendurch gönnten wir uns dann das eingepackte Znüni und genossen den Anblick der Aare bei diesem wunderschönen Wetter.

Auch die Traditionellen fangen noch! 46er auf einen Countdown von Rapala :)
Auch die Traditionellen fangen noch! 46er auf einen Countdown von Rapala :)

Immerwieder gab es die eine oder andere Untermassige und immer noch viele Nachläufer. Kurz vor Mittag Schlug es wieder in der Rute. Als sich der Fisch Schnur nam, war mir klar, dass es ein Besserer ist. Als ich die Forelle dann sah, stieg das Adrenalin nochmal hoch. Dank Ändu seiner sauberen Feumerung, war der Fisch aber sicher! Nach dem Messen war ich überglücklich über eine wunderbar gefärbte 46er Aareforelle, gefangen auf einen Rapala Wobbler!

 

Am Nachmittag ging nicht mehr viel und so machten wir uns auf den Heimweg. Der Tag wurde mit einem Grillen abgerundet, bei welchem dann auch Nici anwesend war.

Ein wunderschöner und lustiger Tag mit schönen Fischen. Freitag der 13. stand uns da nicht im Weg ;)

 

Gruss und Petri Jöshu


Samstag, 14. Juni, Diemtigtal

Endlich wieder am Bach

Nach zwei Wochen Schulausflügen wollte ich so schnell wie möglich wieder ans Wasser. Für mich war klar, dass es an einen Bach gehen sollte. Deshalb improvisierten Ändu und ich am Nachmittag noch einen Ausflug ins Diemtigtal.

 

 

Wir wollten ausschliesslich Spinnfischen und dabei probierten wir, ob man mit den Keitech Gummis mit Tungstenköpfen auch im Bach Erfolg haben kann. Tatsächlich konnten die wilden Bafos den zitternden Gummiwürmern, richtig präsentiert, nur schwer wiederstehen. Es mchte Spass, es war fängig, und sicher etwas speziell. Nur die Grossen fehlten noch.

Wobblern im Hochgebirgsbach: Einfach nur der Hammer
Wobblern im Hochgebirgsbach: Einfach nur der Hammer

 

 

 

Es ging immer tiefer in eine Schlucht hinein, und wir waren bald mehr am Klettern als am Fischen. Aber man muss sich seine Fische ja verdienen, und so ists auch irgendwie spannender... ;-)

Kletternde Trouthunters... wer findet Ändu?
Kletternde Trouthunters... wer findet Ändu?

 

Doch auch solche verrückte Klettereien brachten nichts und deshalb machten wir uns auf den Rückweg. Unterwegs konnten wir es aber nicht lassen und machten noch ein paar Würfe in der Simme. Beim dritten Wurf knallte es schon bei Ändu auf seinen Wobbler, doch die schöne Forelle verabschiedete sich kurz vor der Landung. Einen Wurf später schlug es auch bei mir ein, die war noch grösser, und auch ich habe sie nicht erwischt. Mist. Danach sind wir endgültig heimgefahren.

 

Fazit: Gümmele im Bach funktioniert, im Drillen sind wir aber wohl etwas eingerostet :D

Es war auf jedenfall ein toller Tag am Bach.

 

Ich wünsche euch nun noch ein schönes Wochenende und viel Petri!

Gruss Nicola


Sonntag,15. juli, Öschinensee

Mit der Grossmutter am Öschi

Ein paar der Öschieglis die dem Wobbler nicht widerstehen konnten :)
Ein paar der Öschieglis die dem Wobbler nicht widerstehen konnten :)

Für Heute habe ich mit meiner Oma zum Spazieren abgemacht. Erst wussten wir nicht recht wohin. Dann kam Sie mit dem Vorschlag Öschinensee. Natürlich musste in dem Fall auch etwas an Fischermaterial mit ;)

Leicht bepackt  mit der Spinnrute und einer Grundrute für die Mittagspause schlenderten wir um den See. Mit dem Wobbler konnte ich einige Egli überlisten und über den Mittag naschte auch noch ein Kanadier von meinen Bienenmaden.

 Das Wetter hielt zu meinem Erstaunen recht gut und so waren es ein paar Stunden schöner Fischerei und Gespräche mit der Grossmutter!

 

Petri und Gruss Jöshu


Montag und Dienstag, 16. und 17. Juli, Arnensee

Namays und Egli im Jagdfieber

Der Arnensee ist gross... wo sind wohl die Fische?
Der Arnensee ist gross... wo sind wohl die Fische?

Ich und Ändu hatten das Glück, dass meine Mutter nach Gstaat fahren musste. Netterweise wollte sie uns mitnehmen und zum Arnensee bringen. Deshalb schnell alles zusammengepackt und damit es sich lohnt natürlich auch den Schlafsack.

Wir mussten die Fische suchen und zu Beginn lief es absolut harzig. Nirgends ein Biss, kein Sichtkontakt und viel störender Wind.

Beim Bacheinlauf hatte ich dann zum ersten mal einen Biss: Ein jagender Namay im Flachwasser schnappte sich meinen Wobbler, schlitzte aber wieder aus. Etwas weiter vorne haben wir die Fische dann gefunden. Der Spot war sehr gut und in Kürze haben wir beide einige Namays gefangen...

Einige Arnenseenamays
Einige Arnenseenamays
Ein hübsches Egli, das dem Live Impact von Keitech nicht widerstehen konnte
Ein hübsches Egli, das dem Live Impact von Keitech nicht widerstehen konnte

Deshalb zur Abwechslung auf leichtes Spinnzeug mit Keitechgummis gewechselt und auf Eglijagd gegangen. Auch unsere gestreiften Jäger waren in Beisslaune und saugten den Live Impact am Tungsten-Jigkopf oft regelrecht ein. es war kurzweilig und actionreich, in Kürze haben wir viele Egli gelandet.

Anschliessend hatten wir noch Zeit um etwas Material zu testen, dann brach langsam der Abend ein. Schnell war der perfekte Schlafplatz gefunden, und eine gute Feuerstelle mit Reflektor wurde gebaut und ein gemütliches Feuer gemacht. Was gibt es Schöneres als bis tief in die Nacht an einem schönen Bergsee vor dem Feuer zu sitzen, zu quatschen und frisch gefangenen, grillierten Fisch zu essen?

Gemütlich, nicht?
Gemütlich, nicht?

Am nächsten Tag ging es dann im ähnlichen Stil weiter, die Kanadier und Egli bissen gut...

Am Schluss, um noch etwas Sportliches zu machen (als wären 2 Tage Bergseefischen nicht sportlich genug ;-) ) wanderten wir vom Bergsee wieder runter nach Feutersoey und sanken dort erschöpft in die Sitze vom Bus.

 

Ich wünsche auch euch so tolle Momente am Wasser und viel petri!

Gruss Nicola


Mittwoch, 25. Juli, Bielersee

Auf Felchen und Hechte im Bielersee

Ich hatte dieses Jahr Mühe einen Bootsplatz für mein Boot zu kriegen, nun endlich war es geschafft! Frühmorgens brach ich auf an den Bielersee bei Le Landeron, begleitet von meinem kleinen Bruder Aron.

Wir ankerten zuerst vor Erlach, wo normalerweise eine ganze Bootsflotte den silbernen Delikatessen auflauert, doch es schien als wären alle in den Ferien, oder am arbeiten.

Leider waren auch die Felchen in den Ferien --> Geduld war gefragt. Diese hatten wir natürlich, und so gelang es uns bis am Nachmittag immerhin zwei Felchen in durchschnittlicher Grösse zu überlisten.

Später stellten wir um und versuchten es auf Hecht, Aron hatte noch nie einen Biss gehabt, geschweige denn einen gefangen.

Wir schleppten zuerst und machten immer Stopps, um heisse Spots abzuwerfen.

Am Schluss fischten wir noch im Hafen bei den Booten.

Auf einmal rief mein Bruder; ein kleiner Hecht hatte sich seinen Storm Wobbler geschnappt. Leider konnte sich der Fisch im Drill befreien, mein Bruder hatte dennoch Freude.

Zwei Minuten später stürtzte sich bei mir ein kleiner Schnappi auf den Rapala Clackin' Minnow, den ich am testen bin. Dieser Esox entkam uns nicht.... Auch dieser verfehlte das Schonmass und durfte nach einem kurzen Phototermin weiterschwimmen.

 

Dies war der Abschluss des schönen Tages. Weitere werden folgen....

Gruss und Petri Heil

Ändu


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