Donnerstag 2. August, Bielersee

Vielfalt im Bielersee

Nachdem der 1. August gefeiert war, zog es mich und Nicola wieder einmal an den Bielersee, mit seiner Vielzahl an Bewohnern aller Art.

Schon im Hafen angekommen erblickten wir eine Ringelnatter, die sich dem Ufer entlang schlängelte. Sie wurde von den übrigen Leuten gar nicht bemerkt, das verdeutlicht mal wieder, was man beim Fischen alles sieht.

 

Zuerst versuchten wir es auf Felchen und konnten besonders auf schwarze Nymphen gute Fängen erzielen.

Später fuhren wir vor Häfen und Schilfgürtel und warfen das Ufer systematisch ab und suchten so die Hechte, dies gelang problemlos mit dem Elektromotor an meinem Boot.

Schon bald schoss ein Hecht aus dem Kraut und packte sich den Wobbler, doch der Fisch konnte sich vor dem Boot befreien.

Ein wenig später kam ein weiterer Biss neben einem Segelboot und der Fisch entkam trotz heftiger Gegenwehr nicht. Auch dieser Fisch hatte sich meinen Wobbler einverleibt.

Dieser Hecht hatte Glück, wir schenkten ihm die Freiheit, damit er noch grösser werden kann. Er biss auf die grosse Rapala-Neuheit fürs Jahr 2013, die wir schon testen durften: Rapala BX Minnow
Dieser Hecht hatte Glück, wir schenkten ihm die Freiheit, damit er noch grösser werden kann. Er biss auf die grosse Rapala-Neuheit fürs Jahr 2013, die wir schon testen durften: Rapala BX Minnow

Vor einem Schilfgürtel kam auf einmal ein weiterer Biss und kurz darauf konnte ich ein tobendes 27er Egli zum Boot ziehen. Es hatte sich wie die Hechte den 10cm Wobbler geschnappt!  Direkt nach dem Fang begann das Wasser zu kochen und eine wilde Eglimeute machte Treibjagd auf die Kleinfische.

 

 

Einige der Barsche fanden noch den Weg ins Boot...  Nun, wo die Egli so richtigen Heisshunger haben freuen wir uns auf den Herbst. :-)

 

Gruss und Petri Heil wünscht

Ändu

Ändu hat mit dem BX-Minnow gleich nochmals zugeschlagen.
Ändu hat mit dem BX-Minnow gleich nochmals zugeschlagen.

Sonntag 5. August, Berner Oberland

Fariopower

Eine kleine Fario, die noch weiter wachsen soll. Entschuldigt die schlechte Quali, ich hatte wegen dem Dauerregen immer Wassertropfen auf der Linse.
Eine kleine Fario, die noch weiter wachsen soll. Entschuldigt die schlechte Quali, ich hatte wegen dem Dauerregen immer Wassertropfen auf der Linse.

Heute ging ich mal wieder an meine Lieblingsstrecke. Bis zu deren Beginn fischte ich schon mal ein Bischen, jedoch gab es nur Umtermassige, so wie immer. Deshalb schnell weiter in meine Lieblingsschlucht, wo die Grösseren sitzen ;-)

 

Leider ging mein Watzeug kaputt, deshalb musste ich in Badehose und Wassersandalen in die Schlucht klettern. Nicht angenehm bei Dauerregen, Nebel und nur wenige Grad kaltem Bergbachwasser.

Erster Pool, erster Wurf, erste ü30er :-) So gings weiter, eine tolle Forelle nach der anderen. Yeah, ich liebe diese Strecke einfach! Die Bafos hatten Glück, irgendwie sind sie mir alle wieder aus der Hand gerutscht, so ein Zufall aber auch, und so durften sie auch alle weiter schwimmen ;-)

 

Als mir der Himmel dann doch noch sein schönstes Blau zeigte und die Sonne zu wärmen begann, sah die Schlucht im Dunst der schwindenden Feuchtigkeit sogar richtig magisch aus.

Das Befischen dieser Schlucht ist nicht ungefährlich und körperlich anstrengend, dafür wird der Sportfischer dort mit grossartiger Fariopower und traumhaft schönen Momenten belohnt.
Das Befischen dieser Schlucht ist nicht ungefährlich und körperlich anstrengend, dafür wird der Sportfischer dort mit grossartiger Fariopower und traumhaft schönen Momenten belohnt.

Die Zeit verging wie im Flug, kein Wunder bei coolen Drills mit zahlreichen hochalpinen Farios. Dann der Blick auf die Uhr, Mist, schon 13:00! Wollte doch das Olympia-Finalspiel von Roger Federer nicht verpassen.

 

Die letzten zwei unvorsichtigen Portionsforellen im 30er-Bereich durften mich dann doch noch nach Hause begleiten, sie sollten mir ein leckeres Znacht bescheren :-)

 

Für unseren Tennis-Nationalhelden hats zwar nur Silber gegeben, aber es war trotzdem ein super Start in den August.

 

Ich wünsche euch noch viel petri und (denen, die sie haben) noch schöne restliche Ferientage!

Gruss Nicola


Dienstag/Mittwoch 7.-8. August , Arnensee

Wunderbare Tage am Arnensee

Am Mittwoch Morgen ging es mit meiner Familie und Nici richtung Arnensee. Es standen zwei Tage Fischen an dem schönen Bergsee bevor. Alles war perfekt. Wunderschönes Wetter, gute Laune und viele Fische!

 

Bereits beim ersten Wurf konnte Nici den ersten Fisch landen. Es wurden durch den Tag hindurch ein paar Kanadier und Regenbogenforellen auf die Grundmontage gefangen. Am Abend widmeten wir uns dann auch noch dem Spinnfischen und überlisteten ein paar Eglis und einen weiteren Kanadier. Der Tag wurde mit dem Grillen der fangfrischen Fische gekrönt. Während meine Familie sich für die Nacht in das Massenlager zurückzog, übernachteten Nici und ich draussen. Bevor es auch für uns in den Schlafsack ging, genossen wir noch die letzten Stunden Grundfischen im Dunkeln. Natürlich hatten wir auch ein kleines Feuer angezündet, welches uns Licht und Wärme spendete.

Namaycush auf Wobbler!
Namaycush auf Wobbler!

Am nächsten Morgen ging die Fischerei rasant los. Innert Kürze fingen wir viele Fische. Bevor die Fanglimite erreicht war, packten wir unsere Sachen und verbrachten die restliche Zeit auf dem Boot. Hier fingen wir noch die letzten Fische und machten uns dann auf den Heimweg.

 

So können wir auf zwei wunderschöne Tage mit vielen Fischen und tollen Erlebnissen zurückblicken. Genau der richtige Ausflug um unsere letzte Ferienwoche zu vollenden.

 

Gruss und Petri

Jöshu 


Sonntag, 12. August, Thunersee

Nichts zu machen

Heute Abend ging ich noch kurz nach Leissigen zum Eglifischen. Bepackt einerseits mit Fischerzeugs und andererseits mit Schnorchelzeugs inkl. UW-Cam.

 

Was die Egli betrifft: Wie der Titel schon sagt, es war zum wahnsinnig werden, einfach nichts zu machen... wie immer an meiner Lieblingsstelle waren hunderte, wenn nicht tausende von Egli dort. Doch egal was ich auch probierte, sie zeigten null Interesse: Jiggen, Twistern, Hegenen- und Nuggihegenenfischen, Wobblern, Dropshot, alles für die Katz. So sind die Egli dort eben. Doch ich bin überzeugt, irgendwann finde ich den Trick heraus, und dann läufts :-)

 

Aus Frust sprang ich halt noch ins Wasser mit meiner Unterwasserkamera, um wenigstens einige Beweisfotos zu schiessen:

Nun ja, wie dem auch sei, manchmal ists halt so beim Fischen ;-)

 

Liebe Grüsse und euch hoffentlich mehr petri als mir...

Nicola


Samstag, 18. August, Aare & Thunersee

Ein erfolgreicher Morgen

hübsches Aare-Egli auf einen Keitech Live-Impact
hübsches Aare-Egli auf einen Keitech Live-Impact

Freitags und Samstags war das 75 Jahre Jubiläumsfest des SFVD. Nachdem Jöshu und ich schon am Freitag einen tollen Abend im Verein feiern durften, freuten wir uns, auch am Samstag wieder als Helfer im Einsatz zu stehen. Jedoch erst am Nachmittag, so hatten wir am Samstagmorgen noch etwas Zeit zum Fischen. :-)

 

Improvisiert machten wir uns auf den Weg zu Jöshu's Boot, um noch ein paar Felchen zu erwischen. Unterwegs über die Scherzligschleuse versuchten wir es aber zuerst noch kurz in der Aare auf Egli... Ein Keitechgummi am Tungstenkopf montiert, ärgerten wir noch für eine Stunde die gestreiften Jäger, bevor es auf den See weiter ging.

Am Bootshafen angekommen, probierten wir es auch dort mit den bereits montierten Keitech Live-Impacts auf Egli. Überraschenderweise schnappte sich jedoch im letzten Moment ein respektabler Hecht Jöshu's Gummi und biss glatt die Schnur durch. Einfach Pech, sowas passiert immer dann, wenn man NICHT auf Hecht fischt :-(

Auf dem See gestaltete es sich dann zuerst schwer, die Felchen zu finden. Schliesslich fanden wir aber eine Stelle, wo sich regelmässig gute Balchen zwischen 30 und 35cm in unsere Nymphen verliebten. Diese bescherten uns tolle Drills und als Belohnung ein schönes Stück Silber in den Händen...

Dank hochwertigen Felchenruten wie der Shimano Corregonus waren die Drills ein puures Vergnügen. Jedoch konnten wir nicht alle für uns entscheiden... bei mir zum Beispiel verwickelte sich ein besonders kampfstarkes Exemplar hoffnungslos um eine Bojenkette. Mir blieb nichts anderes übrig als ein Bad zu nehmen, ich wollte die arme Felche ja nicht dort sterben lassen. Das Bad war bei der enormen Hitze aber eine angenehme Abkühlung und blieb deshalb auch nicht das einzige des Tages ;-)

 

Somit durften wir noch einen tollen und erfolgreichen Morgen verbringen. Mit einigen Egli und Felchen im Gepäck gings dann am Nachmittag zum Verein, die Fische wanderten in die Vereinsküche, und auch der zweite Teil des Sommer-Jubiläumsfests blieb ein grosser Erfolg.

 

Gruss und petri

Nicola


Sonntag, 19. August, Thunersee

Nach dem Putzen auf den See

Heute Morgen hiess es für mich wieder früh aufstehen. Da ich im OK des Jubiliäumsfestes unseres Vereins bin, durfte ich antreten zum Aufräumen des Geländes.

Als wir dann irgerndwann gegen Mittag fertig waren, wollte ich unbedingt noch fischen gehen. So kam es passend, dass ich am Abend zuvor bereits mit Lüku abgemacht habe.

Wir versuchten es auf Felchen, obwohl die Fischer vom Morgen uns davon abrieten, da sie nichts hatten. Uns war das egal, denn wir wollten es auch einfach etwas geniessen und baden.

An den ersten paar Plätzen ging tatsächlich nichts. Irgerndwann gelang es Lüku dann aber trotzdem noch eine Schöne zu fangen und zur Feier sprangen wir in das wunderbar abkühlende Wasser.

Bevor wir in den Hafen zurück fuhren, probierten wir es noch kurz auf Hecht. Und siehe da... bereits nach ein paar wenigen Würfen biss bei mir ein hübscher Durchschnittshecht. Schön musste ich trotzdem nicht mit leeren Händen nach Hause :-)

 

gruss Jöshu

Abendsonne über dem Thunersee
Abendsonne über dem Thunersee

Dienstag, 21. August, Thunersee

Abkühlung mit Fischfang

Thöni mit Felch :)
Thöni mit Felch :)

Da Thöni und ich heute schon gegen Mittag mit der Schule fertig waren, beschlossen wir den Nachmittag auf dem See zu verbringen.

 

Nebst dem Baden liessen wir auch die Hegene tanzen. Ich konnte den praktisch einzigen Biss verwerten und nach einem unterhaltsamen Drill lag eine schöne 36er Felche im Feumer.

 

Thöni hatte solch eine Freude am Fisch, dass er die Felche auf dem Fangfoto präsentieren durfte :P

 

gruss und Petri Jöshu


Mittwoch, 22. August, Aare

Badewetter

Heute war es wieder unerträglich heiss, wie immer in den letzten Tagen. Klar, dass man da baden geht... und dass dabei die Rute mitgeht :-)

 

Ich traf mich mit Andri an der Aare in Thun wir wechselten uns schön ab mit Baden - Fischen - Baden - Fischen. Zwischendurch gabs sogar bei der brütenden Hitze was fischiges: Mal ein grössenwahnsinniges Miniegli und mal ne Barbe, die sich in den Keitech Live Impact verliebt hat. Sogar eine grosse Trüsche wurde im nur knapp 1,5m tiefen Wasser gesichtet und sorgte bei uns für verdutzte Gesichter.

 

Kurz vor Schluss (wir mussten wegen einer doofen Feuerwehrübung das Feld räumen) gab es doch noch eine angenehme Überraschung und ein stattliches Egli durfte mich nach Hause begleiten, das Znacht war gerettet :-) Gefangen auf Keitech Live Impact, gedrillt an der HR Zorro.

 

Gruss und Petri

Nicola


Sonntag, 26. August, Gürbe

Mit Wobbler im trüben Wasser

Eigentlich wollte ich dieses Wochenende mal mit der Trochenfliege den Rotgetupften nachstellen, doch der Regen verschob dieses Vorhaben.

Dafür hatte es endlich mal wieder gute Bedingungen für in die Gürbe und so ging ich kurzentschlossen nach dem Vereinsbräteln noch für 2 Stunden an die Gürbe.

Hauptsache mal wieder die Gewässer in der Nähe besuchen.

Zusammen  mit Roy, einem Jungfischer aus dem Verein befischten wir die heissen Stellen. Die Forellen zeigten sich bissig: In den 2 Stunden fing ich rund 15 Forellen und sogar ein kleines Egli beging den Fehler zuzuschanppen.

Die meisten Forellen waren knapp untermassig, doch schon bald konnte ich vor dichtem Uferbewuchs eine schöne Fario drillen. Dies macht mit der Shimano Rarenium und der leichten Spinnrute in der Strömung richtig viel Spass!

 

Kurz darauf konnte auch Roy seine erste massige Bachforelle in diesem Jahr überlisten!

Roy mit der 1. massigen Fario dieses Jahr, die den Wobbler packte; trotz schlechter Sicht unter Wasser ;)
Roy mit der 1. massigen Fario dieses Jahr, die den Wobbler packte; trotz schlechter Sicht unter Wasser ;)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nun ist der August schon fast vorbei. Ich freue mich auf schöne Fischertage im Herbst und wünsche allen Petri Heil!

Gruss Ändu


Mittwoch, 29. August, Thunersee

Nette Überraschung beim Hechtfischen

Nach der Anstrengung beim Gymertriathlon am Morgen, beschlossen Nici und ich den freien Nachmittag zu nutzen, um ein paar Fische zu fangen :)

Wir entschieden erst ein paar Würfe vom Ufer aus auf Hecht zu machen und dann noch mit dem Boot rauszufahren.

Als ich dann plötzlich einen Biss auf meinen Rapala Wobbler vernahm und sofort anschlug, dachte ich erst an einen etwas kleineren Hecht. Ich sah den Fisch aber schnell und war erstaunt, als ein wunderschönes Egli zum Vorschein kam! Nici reagierte sofort und kletterte zum Wasser hinunter um das Egli sicher aufs Trockene zu bringen. Die Messung ergab dann 38cm! Was für ein Thunersee-Egli!

Nur wenig weiter hatte auch Nici einen Biss. Wir trauten unseren Augen kaum, als noch solch ein Brummer von Egli am Wobbler hing. Leider konnte es sich kurz vor dem Ufer befreien.

 

Nach diesen Attacken wollte nichts mehr und wir machten uns auf den Weg zum Boot. Wir ankerten um etwas auf Felchen zu fischen. Nach einiger Zeit hatte ich einen Biss. Ich begann den Fisch zu drillen, bis plötzlich ein heftiger Schlag durch die Rute schlug und die Spannung weg war. Mist ausgeschlitzt dachte ich zuerst. Beim kontrollieren sah ich aber, dass die Gambe durchgebissen wurde. Da hat sich wohl ein Hecht meiner Felche bedient...:(

 

Kurz darauf entschlossen wir uns aber auch schon wieder den See zu verlassen, da plötzlich düstere Gewitterwolken aufzogen und es rund um den See orange blinkte.

Lustiger Nachmittag mit einem schönen Fisch! Was will man mehr :)

 

Gruss und Petri Jöshu


Hier gehts zum nächsten Monat...